AmpliChip CYP450-Test

AmpliChipCYP 450

Pharmakogenetischer Chip
für klinische Anwendungen

Etwa 25% aller verschreibungspflichtigen Medikamente werden durch die Leberenzyme CYP2D6 und CYP2C19 metabolisiert. Der AmpliChip CYP450-Test ist der weltweit erste FDA-zugelassene Test für die Bestimmung der CYP-Genotypen 2D6 und 2C19.

Mit dem Test gelingt die Einstufung in vier Metabolisierungstypen. Dies kann beim Patientenmanagement wichtige Hinweise auf die Verträglichkeit vieler Medikamente und die mit einer Behandlung verbundenen Nebenwirkungen geben und die Arzneimittelentwicklung unterstützen.

Nutzen

  • Unterstützung bei der Therapiewahl und Medikamentendosierung, z.B. bei Brustkrebs, Depressionen und Herzinsuffizienz
  • Umfassende Ergebnisse in einer Analyse durch parallele Detektion der 31 wichtigsten Polymorphismen in CYP2D6 und CYP2C19
  • Hoch spezifische Ergebnisse für unterschiedliche Mutationstypen durch Einsatz vieler Sonden pro Mutation
  • Sichere und schnelle Analytik: (Genotyp- und Phänotyp-Bestimmung erfolgt automatisiert); Ergebnisgenerierung innerhalb von 8 h

Produktmerkmale

  • 100% Spezifität bei Detektion von Wildtyp-Sequenzen des CYP2D6- und CYP2C19-Gens
  • 99% Sensitivität bei Detektion von spezifischen Polymorphismen des CYP2D6- und CYP2C19-Gens
  • Sehr hohe Robustheit des Tests mit einer Ausfallrate unter 1%
  • Untere Nachweisgrenze bei 2 ng eingesetzter DNA
  • Automatisierte Hybridisierung, Imaging und Auswertung durch Fluidics Station, Scanner und PC
  • Nur geringe Menge an Blut erforderlich
  • CE-IVD-Zertifizierung

Innovative Chiptechnologie

Der AmpliChip CYP450-Test wurde von Roche auf Basis der Affymetrix-Technologie entwickelt. Langjährige Erfahrung in der Chipherstellung und optimierte Reagenzien, kombiniert mit aktuellen Ergebnissen aus der Forschung, haben dieses innovative Produkt für die Diagnostik entstehen lassen.

Aktuelle Forschungsergebnisse

Der mit dem AmpliChip CYP 450-Test detektierbare CYP2D6-Genotyp *4/*4 korreliert bei mit Tamoxifen behandelten Brustkrebspatientinnen mit einer geringen krankheitsfreien Überlebenszeit. Mit dem Nachweis eröffnen sich damit frühzeitig Chancen für alternative Therapieschemata (Goetz et al, 2007, Breast Cancer Research Treatment, 101, 113-121).