Cystatin C

Cystatin C

Zuverlässige Bewertung
der Nierenfunktion

Dialysen und Nierentransplantationen nehmen zu. Damit rückt die Prävention der chronischen Nierenerkrankung in den Vordergrund – z.B. mit Hilfe von Markern zur frühzeitigen Diagnose eines Funktionsverlustes der Niere. Dies ist umso wichtiger, da Diabetes und Bluthochdruck als häufigste Ursachen für eine Niereninsuffizienz, dramatische Zuwachsraten verzeichnen. Mit dem Roche Cystatin C-Test ist es möglich, bereits frühe Nierenschädigungen, im sogenannten „kreatininblinden“ Bereich, zu erkennen.

Nutzen

  • Bewertung der Nierenfunktion auch im „kreatininblinden“ Bereich (GFR von 40-80 ml/min/1,73m2)
  • Geeignet zur frühen Diagnose von akuter Niereninsuffizienz sowie zur Nierenfunktionsdiagnostik bei Kindern und Jugendlichen
  • Verlaufskontrolle von chronischen Nierenerkrankungen sowie Früherkennung von Abstoßreaktionen nach Nierentransplantationen
  • Einfache Bestimmung aus Serum/Plasma am Routine-Analyzer für die klinische Chemie

Parameterdetails

Cystatin C wird frei glomerulär filtriert und vollständig tubulär resorbiert; eine tubuläre Sekretion (wie bei Kreatinin) findet nicht statt. Deshalb ist mit Cystatin C auch im präklinischen Frühstadium der Niereninsuffizienz, im sogenannten „kreatininblinden“ Bereich, eine Bewertung der Organfunktion möglich.

Der Kreatininspiegel dagegen liegt erst dann oberhalb des Referenzbereiches, wenn die glomeruläre Filtrationsrate (GFR) bereits um mehr als die Hälfte abgefallen ist.

Im Gegensatz zu Kreatinin ist die Cystatin C-Konzentration weitgehend unabhängig von Alter, Geschlecht, Muskelmasse und Ethnie.