Diagnose

Der Blutzuckerspiegel wird entweder in mg/dl oder in mmol/l gemessen.
Normalerweise bewegt er sich innerhalb bestimmter Grenzen:
Er sinkt selten unter 60 mg/dl Blut (3,3 mmol/l) und steigt nach einer Mahlzeit selten über 140 mg/dl (7,7 mmol/l).

Anders ist das bei Menschen mit Diabetes. Nach dem Essen kann der Blutzuckerwert unbehandelt häufig auf über 200 mg/dl (11,1 mmol/l) ansteigen und lange in diesem Bereich bleiben.


Steigt der Blutzucker über einen Wert von 180 mg/dl (10,00 mmol/l) im Blut an (Nierenschwelle), können die Nieren den Zucker nicht mehr zurück transportieren, wodurch er in den Harn gelangt. Der ständig erhöhte Blutzucker führt zu einem verstärkten Durstgefühl und vermehrtem Harndrang.

Der normale Nüchternblutzuckergehalt liegt etwa zwischen 70 und 100 mg/dl (3,9-6,1 mmol/l) Blut. Ist der Nüchternblutzucker bei den Messungen an mindestens zwei verschiedenen Tagen höher als 110 mg/dl (6,1 mmol/l), oder ein Gelegenheitsblutzucker höher als 200 mg/dl (11,1 mmol/l), sollte das Vorliegen eines Diabetes in Betracht gezogen und ein oraler Glukosetoleranztest (OGTT)  durchgeführt werden, bei dem eine festgelegte Zuckermenge getrunken werden muss. Vorher und in bestimmten Zeitintervallen danach wird der Zuckergehalt im Blut gemessen.

Mehr Informationen über die zuvor genannten Themen finden Sie auf www.accu-chek.de/diabetes-verstehen