Entzündungskrankheiten

Rheumatoide Arthritis; Nr. 105

Anti-CCP lassen sich früh im Verlauf der Erkrankung feststellen. Die Verbesserung der Diagnostik führt dazu, dass die Rheumatoide Arthritis früher therapiert werden kann.


Roche erforscht intensiv die Ursachen und den Verlauf von Entzündungskrankheiten. Aufgrund dieser Forschungsergebnisse konnten Medikamente entwickelt werden, die für die Patienten einen echten Benefit bedeuten. So wurden zur Behandlung der rheumatoiden Arthritis Biopharmazeutika entwickelt, die gezielt in den molekularen Prozess der Krankheitsentstehung eingreifen – ohne das Immunsystem als ganzes zu schwächen. Die Therapie lindert die Schmerzen und hält die Krankheit in Schach.

Je früher die rheumatoide Arthritis diagnostiziert wird, umso besser können Gelenkschäden und damit eine drohende Invalidität verhindert werden. Für die Früherkennung hat Roche einen verlässlichen diagnostischen Test entwickelt.

Rheumatoide Arthritis – Ein diagnostischer Test für Früherkennung und Therapieempfehlung

Mit dem Anti-CCP-Test lässt sich die rheumatoide Arthritis bereits im Frühstadium diagnostizieren. So kann ein Fortschreiten dieser chronisch entzündlichen Autoimmunerkrankung so früh wie möglich gestoppt werden.

Bei Patienten, die nicht auf die Basistherapie und auch nicht auf die Behandlung mit TNF-alpha Hemmern ansprechen, gibt der Anti-CCP-Test dem Arzt auch eine Therapieempfehlung an die Hand: Ist der Test positiv, ist eine Behandlung mit MabThera erfolgversprechend. Das von Roche entwickelte Präparat MabThera macht jene weißen Blutkörperchen unschädlich, die die überschießende Reaktion des Immunsystems bei Autoimmunerkrankungen fördern.

Der Anti-CCP-Test misst, ob im Patientenblut Antikörper gegen citrullinierte Proteine vorhanden sind. Diese Proteine, bei denen die Aminosäure Arginin in Citrullin umgewandelt ist, spielen bei der Entstehung der rheumatoiden Arthritis eine wichtige Rolle.