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WifOR-Studie belegt Nachhaltigkeit von Roche in Deutschland

Grenzach-Wyhlen, 27. März 2017

  • Baden-Württemberg ist einer der Top-Standorte der europäischen Gesundheitsindustrie. Der einheimische Sektor weist ein überdurchschnittliches Beschäftigungs- und Bruttowertschöpfungswachstum auf.
  • Roche, mit Standorten in Grenzach-Wyhlen und Mannheim selbst ein wichtiger Branchenvertreter im Bundesland, zeigt beispielhaft, wie nachhaltig der volkswirtschaftliche Beitrag sein kann.
  • Die Daten werden am 27. März im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltung des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI) und Roche in Berlin vorgestellt.

13,8 Milliarden Euro Bruttowertschöpfung, Exporte von mehr als 20 Milliarden Euro und 174.400 Beschäftigte: Die Gesundheitsindustrie ist einer der zentralen Wachstumstreiber für den Hightech-Standort Baden-Württemberg1. Darüber hinaus hängen vom Sektor über 220.000 Jobs sowie 14 Milliarden Euro Bruttowertschöpfung in der Gesamtwirtschaft des Bundeslandes ab. Erkenntnisse wie diese liefert das unabhängige Wirtschaftsforschungsinstitut WifOR in einer umfassenden Studie zur ökonomischen Bedeutung der industriellen Gesundheitswirtschaft für Baden-Württemberg, das exportstärkste deutsche Bundesland.

Roche, das zwei seiner drei großen deutschen Standorte in Baden-Württemberg hat, ist noch einen Schritt weiter gegangen und hat gemeinsam mit WifOR seine wirtschaftlichen Daten in ein umfassendes Nachhaltigkeitsreporting überführt. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie der ökonomische Fußabdruck des Unternehmens unter ökologischen und sozialen Gesichtspunkten abschneidet.
Drei Dimensionen von Nachhaltigkeit bei Roche „Wir arbeiten dann nachhaltig, wenn wir Wirtschaftliches, Soziales und Umwelt in Einklang bringen“, sagt Prof. Dr. Hagen Pfundner, Vorstand der Roche Pharma AG. „Nachhaltiges Handeln und wirtschaftlicher Erfolg gehen Hand in Hand und sind Voraussetzung für unsere Zukunftsfähigkeit.“

Was das genau bedeutet, untersuchte WifOR im Auftrag von Roche anhand verschiedener Indikatoren. Die wirtschaftliche Dimension widmete sich beispielsweise der Frage, wie viel Geld in Forschung und Entwicklung fließt. „2014 investierte Roche in Deutschland 13,7 Prozent seiner Bruttowertschöpfung in Forschung und Entwicklung– die Vorgabe für Spitzentechnologie-Branchen liegt bei 9 Prozent“, erklärt WifOR-Geschäftsführer Dr. Dennis Ostwald. Auch der Anteil von Investitionen in Infrastruktur war über die Jahre konstant hoch, lag 2014 bei 22 Prozent. „Ein stetiger Ausbau der Infrastruktur ist nicht nur Ausdruck von Zukunftsgewandtheit, sondern schlägt sich zusätzlich zum Kerngeschäft von Roche auch in anderen Branchen nieder“, so Ostwald. Laut WifOR sicherte Roche 2014 pro eigenem Mitarbeitendem mehr als 2 weitere Arbeitsplätze in der Gesamtwirtschaft.
Der wirtschaftliche Erfolg geht nicht zu Lasten der Umwelt oder der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Denn trotz eines 14-prozentigen Wachstums gingen die CO2-Emissionen von 2007 bis 2014 um circa ein Drittel zurück. Zudem zeichnet sich Roche durch eine sehr hohe Quote von unbefristeten Beschäftigungsverhältnissen aus. „Unser Unternehmenserfolg und unsere Innovationskraft hängen maßgeblich von unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ab", betont Pfundner. „Bei Roche fördern wir den Mut zur Innovation durch ein Arbeitsumfeld, das soziale Sicherheit bietet und kontinuierliche Weiterbildung ermöglicht."

Zahlen und Informationsmaterialien zum nachhaltigem Handeln bei Roche

Den Daten der drei Bereiche und den Leitlinien seiner Nachhaltigkeitsstrategie widmet Roche mehrere Publikationen. Während eine Value Map einen eher grafischen Überblick über die wichtigsten Werte liefert, präsentiert das Magazin „Für ein besseres Leben“ zusätzlich persönliche Stories über die „Baumeister“ des nachhaltigen Handelns: die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Grenzach-Wyhlen, Mannheim und Penzberg. Mehr Informationen erhalten Sie hier: https://www.roche.de/about/magazin/index.html.

Über die Daten zur industriellen Gesundheitswirtschaft Baden-Württemberg

Die WifOR-Studie entstand im Auftrag der Landesgesellschaft BIOPRO Baden-Württemberg in Stuttgart sowie unter Beteiligung von Unternehmen und Verbänden der industriellen Gesundheitswirtschaft (IGW). Sie untersucht neben den direkten volkswirtschaftlichen Effekten auch die Verflechtungen des Sektors mit der Gesamtwirtschaft. Zum Kern der IGW zählen in der Studie Unternehmen der Pharma-, Medizintechnik- und Biotechnologiebranche. Im erweiterten
Bereich finden sich neben Forschungs- und Entwicklungsleistungen gesundheitsrelevante Informations- und Kommunikationstechnologien, Sport- und Fitnessgeräte sowie Körper-, Hygiene- und Pflegeprodukte.

1. Roche weltweit

Roche ist ein globales Unternehmen mit Vorreiterrolle in der Erforschung und Entwicklung von Medikamenten und Diagnostika und ist darauf fokussiert, Menschen durch wissenschaftlichen Fortschritt ein besseres, längeres Leben zu ermöglichen. Dank der Kombination von Pharma und Diagnostika unter einem Dach ist Roche führend in der personalisierten Medizin – einer Strategie mit dem Ziel, jeder Patientin und jedem Patienten die bestmögliche Behandlung zukommen zu lassen.
Roche ist das größte Biotech-Unternehmen weltweit mit differenzierten Medikamenten für die Onkologie, Immunologie, Infektionskrankheiten, Augenheilkunde und Erkrankungen des Zentralnervensystems. Roche ist auch der bedeutendste Anbieter von In-vitro-Diagnostika und gewebebasierten Krebstests und ein Pionier im Diabetesmanagement.
Seit der Gründung im Jahr 1896 erforscht Roche bessere Wege, um Krankheiten zu verhindern, zu erkennen und zu behandeln, und leistet einen nachhaltigen Beitrag zur gesellschaftlichen Entwicklung. Zum Ziel des Unternehmens gehört es, durch Kooperationen mit allen relevanten Partnern den Zugang von Patientinnen und Patienten zu medizinischen Innovationen zu verbessern. Auf der Liste der unentbehrlichen Arzneimittel der Weltgesundheitsorganisation stehen heute 29 von Roche entwickelte Medikamente, darunter lebensrettende Antibiotika, Malariamittel und Krebsmedikamente. Ausgezeichnet wurde Roche zudem bereits das achte Jahr in Folge als das nachhaltigste Unternehmen innerhalb der Pharma-, Biotechnologie- und Life-Sciences-Branche im Dow Jones Sustainability Index.
Die Roche-Gruppe mit Hauptsitz in Basel, Schweiz, ist in über 100 Ländern tätig und beschäftigte 2016 weltweit über 94.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Im Jahr 2016 investierte Roche CHF 9,9 Milliarden in Forschung und Entwicklung und erzielte einen Umsatz von CHF 50,6 Milliarden. Genentech in den USA gehört vollständig zur Roche-Gruppe. Roche ist Mehrheitsaktionär von Chugai Pharmaceutical, Japan. Weitere Informationen finden Sie unter www.roche.com

2. Roche in Deutschland

Roche beschäftigt in Deutschland rund 15.900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Bereichen Pharma und Diagnostik. Das Unternehmen ist an den drei Standorten in Grenzach-Wyhlen (Roche Pharma AG), Mannheim (Roche Diagnostics GmbH, Roche Diagnostics Deutschland GmbH, Roche Diabetes Care GmbH sowie Roche Diabetes Care Deutschland GmbH) und Penzberg (Biotechnologie-Kompetenzzentrum, Roche Diagnostics GmbH) vertreten. Die Schwerpunkte erstrecken sich über die gesamte Wertschöpfungskette der beiden Geschäftsbereiche Pharma und Diagnostics: von Forschung und Entwicklung über Produktion, Logistik bis hin zu Marketing und Vertrieb, wobei jeder Standort neben dem Deutschland-Geschäft auch globale Aufgaben wahrnimmt. Roche bekennt sich klar zu den deutschen Standorten und hat in den letzten fünf Jahren in diese über 2 Milliarden Euro investiert. Weitere Informationen zu Roche in Deutschland finden Sie unter www.roche.de.

Disclaimer: Hinweis betreffend zukunftsgerichteter Aussagen
Dieses Dokument enthält gewisse zukunftsgerichtete Aussagen. Diese können unter anderem erkennbar sein an Ausdrücken wie „sollen", „annehmen", „erwarten“, „rechnen mit", „beabsichtigen", „anstreben", „zukünftig", „Ausblick“ oder ähnlichen Ausdrücken sowie der Diskussion von Strategien, Zielen, Plänen oder Absichten usw. Die künftigen tatsächlichen Resultate können wesentlich von den zukunftsgerichteten Aussagen in diesem Dokument abweichen, dies aufgrund verschiedener Faktoren wie zum Beispiel: (1) Preisstrategien und andere Produkteinitiativen von Konkurrenten; (2) legislative und regulatorische Entwicklungen sowie Veränderungen des allgemeinen wirtschaftlichen Umfelds; (3) Verzögerung oder Nichteinführung neuer Produkte infolge Nichterteilung behördlicher Zulassungen oder anderer Gründe; (4) Währungsschwankungen und allgemeine Entwicklung der Finanzmärkte; (5) Risiken in der Forschung, Entwicklung und Vermarktung neuer Produkte oder neuer Anwendungen bestehender Produkte, einschließlich (nicht abschließend) negativer Resultate von klinischen Studien oder Forschungsprojekten, unerwarteter Nebenwirkungen von vermarkteten oder Pipeline-Produkten; (6) erhöhter behördlicher Preisdruck; (7) Produktionsunterbrechungen; (8) Verlust oder Nichtgewährung von Schutz durch Immaterialgüterrechte; (9) rechtliche Auseinandersetzungen und behördliche Verfahren; (10) Abgang wichtiger Manager oder anderer Mitarbeitender sowie (11) negative Publizität und Medienberichte. Die Aussage betreffend das Wachstum des Gewinns pro Titel ist keine Gewinnprognose und darf nicht dahingehend interpretiert werden, dass der Gewinn von Roche oder der Gewinn pro Titel für eine gegenwärtige oder spätere Periode die in der Vergangenheit veröffentlichten Zahlen für den Gewinn oder den Gewinn pro Titel erreichen oder übertreffen wird.

Ihr Ansprechpartner:
Roche Pharma AG
Dr. Nina Schwab-Hautzinger
Head of Communications & Public Affairs
+49 (0)7624 / 14-4000
 

Referenzen

  1. Ostwald, D.A., Karmann, A., Legler, B., Schwärzler, M. C., Plaul, C. Tetzner, S. (2015): Der ökonomische Fußabdruck der industriellen Gesundheitswirtschaft in Baden-Württemberg, Darmstadt/Dresden.

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