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Klarheit schaffen!

Klarheit schaffen bei Herzinsuffizienz

Chronisch herzinsuffizienten Patienten stehen neue Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Erfahren Sie hier, warum die Messung von NT-proBNP dadurch noch wichtiger geworden ist.

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Herzinsuffizienz - eine unterschätzte Krankheit

Die Zahl der Herzinsuffizienzpatienten nimmt seit Jahren zu:
In den Industrieländern leiden etwa 3% der Bevölkerung an Herzinsuffizienz.1
Etwa 450.000 Deutsche wurden 2015 aufgrund einer Herzinsuffizienz stationär behandelt.2
Herzinsuffizienz ist die dritthäufigste Todesursache in
Deutschland.2

Silhouetten

Das Risiko steigt mit dem Alter

Das Risiko, an einer Herzinsuffizienz zu erkranken, steigt im Alter sprunghaft an:

Bei den über 65-Jährigen zählt Herzinsuffizienz zu den häufigsten Diagnosen, die in einem deutschen Krankenhaus behandelt wurden.3

In der Altersklasse der über 70-Jährigen ist jeder Zehnte betroffen.4

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Schleichende Verschlechterung

Die Symptome einer Herzinsuffizienz sind je nach Art und Schwere der Krankheit verschieden und schwer zu diagnostizieren. Dazu zählen: Atemnot, Schwächegefühl, Müdigkeit und geschwollene Beine. Bei vielen Betroffenen verschlechtert sich die körperliche Verfassung und damit die Lebensqualität schleichend.

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Eine neue Wirkstoffklasse hilft

Eine neue Wirkstoffklasse (ARNI5 ) zeigt verbesserte Ergebnisse in der Behandlung von Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz:

ARNI sind mit ihrem dualen Wirkprinzip (Sacubitril-Valsartan) bisherigen Wirkstoffen (Enalapril) überlegen.6

Studienergebnisse zeigen: Patienten unter ARNI Therapie müssen weniger oft stationär behandelt werden und haben ein geringeres Risiko, an einer kardiovaskulären Erkrankung zu versterben.7

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Herzinsuffizienz überwachen lohnt sich

Die Überwachung des Therapieverlaufs ist bei chronischer Herzinsuffizienz wichtig, um Verschlechterungen frühzeitig zu erkennen und gegensteuern zu können.8

B-Typ natriuretische Peptide sind kardiale Biomarker und liefern wertvolle Informationen: Sinkt der Wert, verbessert sich die Prognose, steigt der Wert, deutet das auf eine Verschlechterung des Zustands hin.

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NT-proBNP liefert Klarheit unter ARNI Therapie

Die neue ARNI Wirkstoffklasse wirkt unterschiedlich auf die kardialen Biomarker: Es senkt die NT-proBNP Werte und lässt die BNP Werte steigen.

Damit ist BNP nicht mehr als Biomarker bei Patienten unter ARNI Therapie geeignet. NT-proBNP bleibt weiterhin ein zuverlässiger Biomarker und liefert Klarheit – unabhängig von der Therapie.9

Referenzen

1Roger, V.L., Go, A.S., et al. (2012), Heart disease and stroke statistics-2012 update: a report from the American Heart Association. Circulation, 125(1), e2-e220
2Statistisches Bundesamt
3Robert Koch-Institut (Hrsg) (2015) Gesundheit in Deutschland. Gesundheitsberichterstattung des Bundes. Gemeinsam getragen von RKI und Destatis. RKI, Berlin

4Mosterd, A., Hoes, A.W. (2007), Clinical epidemiology of heart failure. Heart, 93(9), 1137-1146

5ARNI: Angiotensin Rezeptor-Neprilysin Inhibitor

6Packer, M. et al. (2014), Circulation, 131(1), 54-61

7McMurray, J.J.V., et al. (2014), N Engl J Med, 371(11):993-1004

8Luchner, A et al. (2017), Dtsch Med Wochenschr, 142:346-355

9Entresto. Summary of Product Characteristics. EMA approval.

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