Bakterielle Infektionen
Infektion: (= Ansteckung, lat.: inficere, etwas
hineintun, vergiften) versteht man das Eindringen, die Ansiedlung,
das Wachstum und die Vermehrung von Mikroorganismen (z.B.
Bakterien, Viren, Pilze, Parasiten) in einem Makroorgansimus
(z.B. Mensch).
Von Roche steht zur Behandlung bakterieller Infektionen
ein parenterales Cephalosporin
mit langer Wirkdauer zur Verfügung, das sich bei der Lyme-Borreliose bewährt hat.
Im Gegensatz zu vielen anderen Erkrankungen existiert für Infektionen mit dem zielgerichteten Einsatz von Antibiotika eine erfolgversprechende kausale Therapie. Der rechtzeitige Einsatz potenter Antibiotika kann daher zu einer schnellen Heilung beitragen und ist pharmakoökonomisch und volkswirtschaftlich sinnvoll. Zur Therapie schwerer Infektionen sollten Antibiotika zum Einsatz kommen, die folgendes Anforderungsprofil erfüllen:
- Hoher Wirksamkeit
- Breites Erregerspektrum
- Gute Verträglichkeit
- 1 x täglich Applikation
Antibiotika dieser Qualität lassen nach Diagnosestellung noch vor dem Vorliegen des mikrobiologischen Befundes - eine kalkulierte Initialtherapie zu.
Weitere Kriterien für die Auswahl des Antibiotikums für eine kalkulierte Initialtherapie stellen dar :
- Ort der Entstehung der Infektion:
- zu Hause = ambulant erworbene Infektionen
- im Krankenhaus erworben = nosokomial
erworbene Infektionen
- Feststellung des Ortes der Entzündung, woraus ein spezifisch zu erwartendes Erregerspektrum resultiert
- Aktuelle Resistenzstatistik der Antibiotika gegenüber relevanten Bakterien
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