Blutgerinnung
Ernährung
Keine Sorge, eine besondere Ernährung oder gar Diät ist unter Antikoagulanzien-Behandlung nicht erforderlich. Nur mit grünem Gemüse sollten Sie etwas zurückhaltend sein; denn grünes Gemüse ist besonders reich an Vitamin K. Dieses Vitamin schwächt sozusagen als natürlicher Gegenspieler die Wirkung von Antikoagulanzien ab.
Das heißt nicht, daß Sie ab sofort kein grünes Gemüse mehr essen dürfen. Sie sollen lediglich «vegetarische Übertreibungen» vermeiden und insgesamt etwas zurückhaltender sein; mehr nicht. Ernähren Sie sich schlichtweg normal, und vermeiden Sie Gewaltkuren zur Gewichtsreduktion. Wenn Sie eine Diät planen, sprechen Sie bitte vorher mit Ihrem Arzt.
Der nachfolgenden Tabelle können Sie entnehmen, welche Nahrungsmittel besonders viel Vitamin K enthalten.
Vitamin-K-Gehalt von Nahrungsmitteln:
Der Vitamin-K-Gehalt ist hoch, wenn er über 0,1mg/100g liegt,
mittel, wenn er bei 0,010,lmg/100g liegt, niedrig, wenn
er unter 0,01mg/100g liegt.
| Hoch | Mittel | Niedrig |
| Blumenkohl, Broccoli, Kohl, Sauerkraut, Spinat, Rosenkohl, übrige Kohlsorten, Schweinefleisch, Fettes Rindfleisch, Alle Innereien | Kartoffeln, Weizen- und Vollkornprodukte, Bohnen, Erbsen, Erdbeeren | Tomaten, Honig, Haferkorn, Vollei, Kuhmilch |
Etwas Zurückhaltung bei grünem Gemüse.
Alkohol und Nikotin
Wie für viele andere Erkrankungen gilt auch hier: Ein Gläschen in Ehren wird niemand verwehren. Sie können also beruhigt mäßige Mengen Alkoholisches trinken. Größere Mengen Alkohol beeinflußen die Blutgerinnung. Darüber hinaus ist die Verletzungsgefahr besonders groß, wenn man nicht mehr sicher auf den Beinen ist.
Rauchen kann die Blutgerinnung erhöhen und sollte deshalb unterlassen werden. Gesund ist es ohnehin nicht.
- Augenmaß bewahren bei Alkohol.
- Endlich das Rauchen aufgeben.
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