Risikobewertung
Was wäre wenn…?
Risiken sind theoretisch berechenbar. Klassische Risikomanagementsysteme von Unternehmen basieren deshalb auf mathematischen Modellen, nach denen die Eintrittswahrscheinlichkeit und die voraussichtliche Dimension eines Schadens berechnet werden.1 Würden Sie eine Geschäftsbeziehung mit einem Auftraggeber eingehen, dessen Zahlungsausfallwahrscheinlichkeit p.a. 5 Prozent und dessen Insolvenzwahrscheinlichkeit p.a. 3 Prozent beträgt?2 Würden Sie in einer Region investieren, in der die Wahrscheinlichkeit eines Erdbebens in den nächsten 20 Jahren mit 5 Prozent prognostiziert wird?
mehrNeben den „klassischen“ finanziellen – Kunden-, Lieferanten-, Währungsrisiken etc. – gilt es heute auch andere, ebenso reale Dekaden- und Jahrhundertereignisse und deren Gefahrenpotenzial im Auge behalten werden.
Dazu gehört das Szenario einer Influenza-Pandemie. Die Schweinegrippe-Pandemie, die im Frühjahr 2009 in Mexiko begann, sich weltweit ausbreitete und im August 2010 von der WHO für beendet erklärt wurde, nahm einen milden Verlauf. Trotzdem dürfen wir uns in den kommenden 10 bis 30 Jahre nicht in Sicherheit wiegen. Pandemien sind Ereignisse, die keinen mathematischen Gesetzen folgen.
- Beispiel: „Risikomanagement in technologieorientierten kleinen und mittleren Unternehmen“ (Dipl.-Ing. Christian Weißensteiner, Ass.Prof. Dipl.-Ing Dr. Bernd Markus Zunk) http://www.risknet.de/typo3conf/ext/bx_elibrary/elibrarydownload.php?&downloaddata=542
- Beispiel: Creditreform-Rating (www.creditreform.de ->Analysen ->Wirtschaftsindikator) http://www.creditreform.de/Deutsch/Creditreform/Aktuelles/Creditreform_Analysen/index.jsp

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