Unternehmen Pandemie
Influenza-Pandemie - Gute Vorbereitung notwendig
Ist Ihr Unternehmen ausreichend auf eine Influenza-Pandemie vorbereitet?
Tun Sie alles, um die Auswirkungen einer Pandemie auf Ihre Mitarbeiter und den Geschäftsbetrieb zu minimieren?
Können Sie Ihren Betrieb auch in Pandemiezeiten aufrecht erhalten?
Oder ist alles nur „halb so schlimm“?
2,1 Millionen Arztkonsultationen und bis zu 15.000 Todesfälle gingen 2004/2005 in Deutschland auf das Konto der alljährlichen Influenza-Epidemie – so schätzt das Robert Koch-Institut (RKI)1. Schwerste Auswirkungen hätte eine weltweite massive Ausbreitung von Influenza-Infektionen, eine Pandemie: Berechnungen des RKI zufolge würden im Pandemiefall 15 bis 50 Prozent der Bevölkerung mit dem Virus infiziert werden. Schon bei einer Erkrankungsrate von 15 Prozent müsste in Deutschland mit ca. 6 Millionen zusätzlichen Arztbesuchen und 180.000 Krankenhauseinweisungen gerechnet werden2.
Darüber hinaus müssen Unternehmen zusätzliche Ausfälle verkraften: Gesunde Mitarbeiter werden sich um Familienangehörige kümmern bzw. kümmern müssen, andere werden, aus Angst vor Ansteckung, zu Hause bleiben.
Eine frühzeitige und weitsichtige Planung in allen Unternehmensbereichen ist daher notwendig, um im Pandemiefall die gesundheitlichen Folgen für die Mitarbeiter und die finanziellen Lasten für die Unternehmen zu minimieren.
Zu diesen und weiteren Themen finden Sie Hilfestellungen und Antworten auf den folgenden Seiten. Wenn Sie konkrete Fragen bezüglich der Planung in Ihrem Unternehmen haben, können Sie uns direkt ansprechen. Wir stehen Ihnen beratend zur Seite.
Quellen:
- Robert Koch-Institut: Saisonabschlussbericht 2004/2005; online Befragung unter www.rki.de
- Meltzer MI, Cox NJ an Fukuda Kejii. The Economic Impact Pandemic Influenza in the United States:Priorities for Intervention. Emerging Infectious Diseases 1999; 5: 659-671
| Schützen Sie Ihr Unternehmen |
Informationen zur Pandemie-Vorsorge: Finden Sie hier hilfreiche Informationen zur Vorsorge einer Influenza-Pandemie. |
„Die Industrie hat eine wichtige Rolle und Verantwortung im Pandemiefall. Sie kann diese nur wahrnehmen, wenn bereits jetzt Vorbereitungen getroffen werden. Die Gefährdungssituation muss zwar immer unternehmensspezifisch eingeschätzt werden. Dennoch gibt es Unternehmensfunktionen, die im Einzelfall unbedingt aufrecht zu halten sind, da sie z. B. zu wichtigen Infrastruktursystemen für die Bevölkerung gehören. Unter Berücksichtigung nationaler Pandemiepläne ist in Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden ein individuelles Krisenmanagement notwendig.“
Dr. Wolfgang Panter,
Vorsitzender des Verbandes Deutscher Betriebs- und Werksärzte e. V., Duisburg![]()
„Das Vogelgrippevirus H5N1 birgt eine einzigartige Gefahrensituation.
Zur Zeit handelt es sich bei der Vogelgrippe noch um eine reine Tierseuche. Kommt es jedoch zu einer Infektion beim Menschen, was zur Zeit nur bei engem Kontakt zu infizierten Tieren beobachtet wird, erweist sich das Virus als hoch pathogen mit einer Letalität von über 50 Prozent. Zwei der drei Bedingungen für ein Pandemievirus erfüllt H5N1 bereits, allein die dritte Bedingung, eine leichte Mensch-zu-Mensch Übertragung ist noch nicht erfüllt. In einzelnen Fällen wurde dies zwar schon beobachtet, scheint aber nur bei sehr engem Kontakt aufgetreten zu sein.“
Prof. Dr. Bernhard R. Ruf,
Deutsche Gesellschaft für Infektiologie e. V., Klinikum St. Georg Leipzig![]()
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