Malaria
Malariavorsorge - Maßnahmen

Die folgenden Maßnahmen reduzieren das Risiko von Moskitostichen:

Die Malariaüberträger (Anophelesmücken) stechen gewöhnlich nur in der Zeit zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang.

Sie sollten deshalb in dieser Zeit...

  • Hosen und Kleidung in hellen Farben tragen,
  • freie Hautstellen mit einem insektenabweisenden Mittel einreiben,
  • sich in mückensicheren Räumen mit Klimaanlage und/oder Fliegengitter aufhalten oder Türen und Fenster geschlossen halten,
  • Insektenvertilger (Aerosol, Steckdosen-Verdampfer, Räucherspiralen) benutzen, falls sich Mücken in den Schlafräumen befinden,
  • unter einem Moskitonetz schlafen, welches mit einem insektenabweisenden Mittel imprägniert sein sollte.

Eine Chemoprophylaxe (eine medikamentöse Prophylaxe) ist bei Reisen in Malariagebiete grundsätzlich ratsam. Sie kann das Risiko auch in Gebieten mit Verbreitung von multiresistenten Malaria tropica-Erregern wesentlich reduzieren. In solchen Gebieten wird darüber hinaus eine Prophylaxe mit Mefloquin empfohlen.

Vor Einsatz empfiehlt sich in jedem Fall die fachmännische, individuelle, tropenmedizinische Beratung durch einen Arzt oder Apotheker. Nur der Experte kann Nutzen und Risiko im Einzelfall abwägen und dann entscheiden, welche Prophylaxe die günstigste ist.