Malaria
Malariavorsorge
Da Vorsorgemaßnahmen wie Moskitonetze usw. nie einen hundertprozentigen Schutz bieten können, bietet sich eine bereits vor Reiseantritt begonnene Chemoprophylaxe an. Durch eine medikamentöse Prophylaxe soll verhindert werden, daß es nach einem Stich zum Ausbruch der Malaria mit Symptomen wie schwerem Krankheitsgefühl, Kopf- und Gliederschmerzen und Schüttelfrost kommt.
Um das persönliche Risiko im Zielgebiet einschätzen zu können, empfiehlt sich die fachmännische Beratung durch Ärzte oder Apotheker.
Sie berücksichtigen die aktuelle Einstufung der Gefahr einer Infektion, das jeweilige Reisegebiet und die jeweilige Reiseart. Denn je nach Reisegebiet oder -verlauf gelten verschiedene medikamentöse Maßnahmen. Auch müssen die unterschiedlichen Resistenzen der Malaria-Erreger gegen Antimalaria-Mittel in ein Urteil mit einbezogen werden, damit eine hohe Schutzwirkung erreicht werden kann.
Eine absolut sichere Malariaprophylaxe gibt es aber nicht.
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