Folgen
Renale Osteopathie als Folge des renalen sekundären
Hyperparathyreoidismus
Die Folgen des renalen sekundären Hyperparathyreoidismus
sind tiefgreifend und können den Knochenstoffwechsel betreffen.
Eine Zerstörung der Knochenstruktur bei Nierenfunktionsstörung
nennt man dann renale Osteopathie deshalb, weil das Knochengewebe
(Osteo~) betroffen ist.
Die Entkalkung der Knochen und Verkalkung von verschiedenen Geweben
ist bei fast allen Dialyse-Patienten nachweisbar. Beschwerden treten
jedoch nur bei etwa 10% der Patienten auf: in Form von Knochenschmerzen,
spontanen Knochenbrüchen und Muskelschwäche.
Verkalkungen auch außerhalb der Niere als Folge des renalen
sekundären Hyperparathyreoidismus
Das Salz Kalzium-Phosphat wird auch z. B. in den Blutgefäßen
abgelagert, gerade wenn diese schon durch Begleiterkrankungen (z.
B. Diabetes mellitus) verändert sind. Diese Verkalkungen tragen
dann wiederum zum Fortschreiten der Gefäßkrankheiten
bei, z. B. der arteriellen Verschlusskrankheit. Die Dehnbarkeit
und damit blutdruckregulierende Funktion der Gefäße wird
noch weiter verschlechtert. Aber auch Herzklappen und Muskeln sind
oft betroffen.
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