Diagnose
Studien haben gezeigt, dass Eiweiss im Urin enies der erste Anzeichen für ein Nierenleiden ist. Mit einem einfachen Urintest können Sie oder Ihr Facharzt herausfinden, ob sich eine ungewöhnlich hohe Menge an Eiweiss im Urin befindet. Hierauf aufbauend kann sich der behandelnde Arzt mit Hilfe von weitere Untersuchungen ein detailliertes Bild über die Art einer möglichen Nierenerkrankung machen.
Die Vorgeschichte des Patienten
Gab es in der Familie ähnliche Krankheiten?
Liegen noch weitere Erkrankungen vor (Bluthochdruck, Diabetes)?
Wurden Medikamente eingenommen oder Kontrastmittel eingesetzt?
Seit wann bestehen die Beschwerden und wie lange?
Die verschiedenen Untersuchungen
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Klinisch |
Blut |
Untersuchung des Urins |
Bildgebende Verfahren |
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Bestehen Ödeme? |
Elektrolyte |
pH-Wert |
Ultraschall (Sonographie) |
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Ist der Blutdruck erhöht? |
Blutgase |
Mikroalbumin |
Röntgenaufnahme |
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Wie ist der Herzbefund? |
Eiweiß |
Erythrozyten |
Radioisotopenverfahren |
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Blutbild, Anzahl roter Blutkörperchen |
Leukozyten |
Computertomographie je nach
Indikation |
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Urinmenge, Gehalt
an harnpflichtigen Substanzen, glomeruläre Filtrationsrate
(GFR) |
Entnahme
von Nierengewebe (Nierenbiopsie) |
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Strukturelle Veränderungen |
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| Zur Untersuchung des Urins dient entweder eine Probe des ersten Morgenurins oder aus einer ganztägigen Urinsammlung. |
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| Die Entnahme von Blutproben ist für
die Klärung der Krank- heitsgeschichte unerlässlich. |
| Wenn Sie Ihren Kreatinin-Wert im Blut kennen oder bei Ihrem Arzt aus der letzten Blutuntersuchung erfragen, können Sie anhand einer Schätzformel die Filterfunktion der Niere, die so genannte Clearance oder GFR, berechnen. |
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