Was ist Brustkrebs?

Brustkrebs ist die häufigste bösartige Tumorerkrankung bei Frauen. Vor allem ab dem 50. Lebensjahr steigt die Zahl der betroffenen Frauen stark an. Für die Entstehung von Brustkrebs spielen viele Faktoren wie z. B. hormonelle Veränderungen oder Umwelteinflüsse eine Rolle. In den letzten Jahren rückt in immer stärkerem Maße die Aufklärung der genetischen Zusammenhänge der Erkrankung in den Vordergrund. Die Erkenntnisse, die durch die immer feinere Analyse des menschlichen Erbgutes gewonnen werden, erlauben es bereits heute, dieses Wissen für therapeutische Zwecke zu nutzen. Wichtig für das therapeutische Vorgehen und die Prognose der Erkrankung bleibt aber nach wie vor das rechtzeitige Erkennen des Tumors.

Das Wachstum von bösartigen Zellen, aus denen Brustkrebs entsteht, geht zum größten Teil von den Zellen der Milchgänge aus. Nur ein geringer Prozentsatz der Karzinome entsteht in den Drüsenläppchen. In der feingeweblichen (histologischen) Untersuchung lassen sich viele verschiedene Mammakarzinom-Typen unterscheiden. Mit modernen labormedizinischen Untersuchungsmethoden ist es heute möglich, den Patienten und Medizinern genauere Informationen über das Wachstum und die Malignität der individuellen Erkrankung zu geben.

Brustkrebs entsteht zumeist einseitig. Die linke Brust ist häufiger betroffen. Teilt man die Brust in Quadranten auf, so findet sich eine Häufung im oberen äußeren Quadranten.

Früherkennung ist sehr wichtig!


Die meisten Karzinome gehen von den Milchgängen aus.

Brustkrebs entsteht häufig im oberen Quadranten der linken Brust.