Oft sind es ältere Patienten, deren CLL behandelt werden muss, die häufig an zusätzlichen Erkrankungen oder Einschränkungen von Organfunktionen leiden. Das kann beispielsweise eine Nieren- oder Leberfunktionsstörung sein, die im Alltag keine Beschwerden hervorruft. Eine intensive Chemotherapie führt aber möglicherweise zu einer erheblichen Belastung vorgeschädigter Organe und damit zu Störungen. Deshalb sollten Patienten mit Begleiterkrankungen und verminderter biologischer Fitness weniger intensiv behandelt werden. Die Behandlung soll bei diesen Patienten eine wirksame Krankheitskontrolle erzielen und gleichzeitig die Lebensqualität auch während der Behandlung erhalten.
Außerhalb von Studien können bei der Erstlinientherapie die Wirkstoffe Chlorambucil oder auch Fludarabin in reduzierter Dosis eingesetzt werden. Auch diese Chemotherapien können mit einer Immuntherapie mit einem monoklonalen Antikörper wie z.B. Rituximab kombiniert werden.
Das Wichtigste auf einen Blick
Außerhalb von Studien
- Chlorambucil (in Tablettenform, reduzierte Dosis)
- Fludarabin (reduzierte Dosis)
Drucken
Bookmark
