Therapeutische Maßnahmen, die nicht direkt auf die Erkrankung zielen, aber beispielsweise Komplikationen vorbeugen oder Nebenwirkungen der Chemotherapie lindern, bezeichnen Ärzte als „Supportivtherapie“. Diesen Begriff kann man mit „unterstützende Behandlung“ übersetzen. So stehen heute wirksame Medikamente zur Verfügung, die bei einer Chemotherapie vorbeugend gegen Übelkeit und Erbrechen verabreicht werden können. Auch die durch Zytostatika bedingte Entzündung der Mundschleimhaut lässt sich durch entsprechende Maßnahmen lindern.
Weil bei der chronisch-lymphatischen Leukämie das Immunsystem geschwächt ist, neigen CLL-Patienten vermehrt zu bakteriellen Infektionen. Supportivtherapie kann in dieser Situation bedeuten, vorbeugend Antibiotika zu geben.
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