Wenn die chronisch-lymphatische Leukämie behandlungsbedürftig wird, erfolgt in der Regel eine medikamentöse Therapie. Grundsätzlich gibt es zwei Behandlungsmöglichkeiten, nämlich die Chemotherapie und die sogenannte Chemoimmuntherapie, die Kombination aus herkömmlicher Chemotherapie und der Gabe eines monoklonalen Antikörpers. Die Immuntherapie, d.h. die alleinige Behandlung mit einem monoklonalen Antikörper, stellt eine weitere – allerdings weniger häufig angewandte - Behandlungsoption dar.
In den letzten Jahren haben sich die Behandlungsmöglichkeiten bei chronisch-lymphatischer Therapie deutlich gebessert. Dies ist vor allem auf die Einführung der monoklonalen Antikörper Rituximab und Alemtuzumab zurückzuführen.
Andere therapeutische Verfahren wie z.B. eine Operation oder die Strahlentherapie werden in der Behandlung der CLL seltener eingesetzt. Eine Knochenmark- bzw. Stammzelltransplantation ist nach wie vor mit Risiken behaftet und kommt aus diesem Grunde nur für ausgewählte CLL-Patienten – bis zu einem Alter von 55 bis ca. 60 Jahren - in Betracht.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Die CLL betrifft von Beginn an den ganzen Körper
- In der Regel wird mit Chemotherapie oder Chemoimmuntherapie (Chemotherapie plus Antikörper) behandelt
- Umschriebene Behandlungsmaßnahmen (Operation, Bestrahlung) kommen nur ausnahmsweise zum Einsatz
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