Nach der Therapie

Rehabilitation

Rehabilitation

Im Anschluss an eine Krebstherapie haben Sie Anspruch auf eine Rehabilitation. Diese kann sich direkt an die Therapie als Anschlussheilbehandlung (AHB) anschließen oder innerhalb von 2 Jahren nach Abschluss der Therapie beantragt werden.

Ziel der Rehabilitationsmaßnahmen ist es, die körperliche und psychische Leistungsfähigkeit zu verbessern und möglichen Langzeitfolgen vorzubeugen.

Eine Rehabilitation bei Darmkrebs kann stationär in einer speziellen Klinik oder Ambulant in Rehabilitations-Zentren durchgeführt werden.

Was sind mögliche Rehabilitationsmaßnahmen?

Mögliche Rehabilitationsmaßnahmen sind:

  • Krankengymnastik
  • Massagen
  • Entspannungsübungen
  • Einzel- und Gruppengespräche
  • Umfassende Ernährungsberatung

Wer übernimmt die Kosten?

Die Kosten für die Rehabilitationsmaßnahmen übernimmt in den meisten Fällen bei gesetzlich Versicherten die Rentenversicherung. Sprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt. Dieser wird alles Notwendige für Sie einleiten und Sie bei der Wahl der passenden Klinik unterstützen.

Wenn Sie sich schon vorab über eine geeignete Klinik informieren möchten, finden Sie unter www.rehakliniken.de eine deutschlandweite Kliniksuche.

 

Nachsorge

Nachsorge

Nach der Therapie von Darmkrebs ab dem Stadium II schließen sich regelmäßige Nachsorgeuntersuchungen an, die aus folgenden Gründen notwendig sind:

  • Ein Wiederauftreten der Erkrankung (Rezidiv) kann so früh wie möglich erkannt und behandelt werden.
  • Begleit- oder Folgeerkrankungen (z.B. Stuhlinkontinenz, Verstopfungen, Durchfall) können behandelt werden.

Nach der Behandlung von Darmkrebs im Stadium I sind regelmäßige Nachsorgeuntersuchungen meist nicht notwendig.

 

Nachsorgeprogramm
Nachsorgeprogramm1
 

Wie häufig Nachsorgeuntersuchungen stattfinden, hängt maßgeblich vom ursprünglichen Darmkrebsstadium ab. Im Stadium II und III sollten die Nachsorgeuntersuchungen in den ersten beiden Jahren nach der Erstdiagnose halbjährlich, ab dem dritten Jahr jährlich stattfinden. Besonders in den ersten fünf Jahren nach Erstdiagnose ist die Nachsorge von großer Wichtigkeit. Tritt in diesem Zeitraum der Darmkrebs nicht wieder auf, sinkt das Risiko für ein Wiederauftreten der Erkrankung. Danach wird eine Darmspiegelung alle fünf Jahre empfohlen.

Einen Überblick über die empfohlenen Termine und Inhalte der Nachsorgeuntersuchungen bei Darmkrebs im Stadium II und III finden Sie in folgender Tabelle:

Um einen Überblick über die anstehenden Untersuchungen zu behalten und regelmäßige Termine nicht zu vergessen, bieten wir Ihnen einen persönlichen Nachsorge-Leitfaden zum Ausdrucken an..

Nehmen Sie diesen Leitfaden mit zu Ihren Arztgesprächen und Untersuchungen, damit Ihre betreuenden Ärzte dort Termine und Befunde eintragen können.

Download Nachsorge-Leitfaden (PDF)

Quellen:

  1. Schmiegel W. et al: S3-Leitlinie "Kolorektales Karzinom". Z Gastroenterol 2008; 46: 1-73

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