Tun Sie etwas für sich

Ernährung bei Darmkrebs

Ernährung bei Darmkrebs

Auf Ihre Ernährung sollten Sie bei einer Darmkrebserkrankung besonderes Augenmerk legen. Eine gesunde, ausgeglichene Kost kann Ihrem Körper – gerade während der Therapie – die nötige Energie geben und ihn widerstands- und leistungsfähiger machen. Besonders wenn Sie unter Nebenwirkungen einer Chemo- oder Strahlentherapie wie Übelkeit oder Appetitlosigkeit leiden, sollten Sie auf eine ausreichende Nährstoffzufuhr achten. 

Normalerweise können Sie bei einer Darmkrebserkrankung alles essen, was Ihnen schmeckt. Aufmerksamkeit erfordert aber die Ernährung nach einer Operation, die einen Eingriff in den Verdauungstrakt bedeutet. Achten Sie in der Zeit nach der Operation darauf, keine schwer verdaulichen, ballaststoffreichen (z.B. Vollkornprodukte, rohes Gemüse) oder blähenden Lebensmittel (z.B. Kohl, Erbsen, Bohnen) zu essen. Nehmen Sie besser viele kleine Mahlzeiten am Tag zu sich. Wichtig ist, dass Sie herausfinden, welche Lebensmittel Sie in welchen Mengen gut vertragen. Meist hat sich die Verdauung nach ein paar Wochen normalisiert und Sie können wieder normal essen.

Wenn Sie einen künstlichen Darmausgang bekommen haben, können Sie sich grundsätzlich so ernähren wie zuvor. Allerdings sollten Sie berücksichtigen, dass die Auswahl der Lebensmittel einen Einfluss auf die Stuhlkonsistenz, mögliche Blähungen und die Geruchsbildung hat. Generell sollten Sie auf große Mengen Pilze, Spargel, Traubenschalen und -kerne, harte Obstschalen und ihr Kerngehäuse und Kokosflocken verzichten, da diese Nahrungsmittel zu Stomablockaden führen können.

Weitere Informationen zur Ernährung bei Darmkrebs finden Sie in den Broschüren

Ernährungsleitfaden

Ernährungsleitfaden
Für Patienten mit Darmkrebs. Mit vielen Tipps und Rezepten!

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Zeit für mich

Zeit für mich: Leben mit Krebs – ein Ratgeber
Mit Tipps zur Verbesserung der Lebensqualität während und nach der Therapie.

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Bewegung

Sport und Bewegung

Sport kann nicht nur Ihre körperliche Leistungs- und Widerstandsfähigkeit erhöhen, sondern auch einen positiven Ausgleich zu den Belastungen aufgrund Ihrer Darmkrebserkrankung bieten. 

Generell beeinträchtigt Ihre Erkrankung Sie nicht bei der Auswahl Ihrer Sportarten. Achten Sie aber nach einer Operation darauf, die Belastung nur langsam zu steigern. Heben Sie in der ersten Zeit keine schweren Gewichte und verzichten Sie auf intensive körperliche Beanspruchung. Um Ihre allgemeine Fitness zu steigern, sind Ausdauersportarten wie Radfahren oder Nordic Walking zu empfehlen. Sobald die Operationsnarbe verheilt ist, können Sie Ihre übliche körperliche Aktivität wieder aufnehmen. Auch wenn Sie einen künstlichen Darmausgang erhalten haben sollten, können Sie die meisten Sportarten ausüben. Wichtig ist dabei aber, das Stoma vor äußeren Einwirkungen zu schützen.

Eine sehr gute Ergänzung zu Ihrem Sportprogramm können auch Entspannungstechniken wie Yoga, autogenes Training oder die progressive Muskelentspannung sein. Erlernt werden können diese Techniken beispielsweise in Sportvereinen oder an Volkshochschulen.

Weitere Informationen zur Bewegung bei Darmkrebs finden Sie in der Broschüre

Zeit für mich

Zeit für mich: Leben mit Krebs – ein Ratgeber
Mit Tipps zur Verbesserung der Lebensqualität während und nach der Therapie.

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