Tumorbedingte Osteolyse (Knochenzerstörung)

Als Folge einer Aktivierung der knochenabbauenden Osteoklasten durch die Tumorzellen übersteigt der Knochenabbau den Knochenaufbau. Der Knochen wird hierdurch lokal abgebaut. Die Knochenzerstörung führt zu starken Schmerzen und Knochenbrüchen (Frakturen).

Eine weitere Folge des gesteigerten Knochenabbaus ist die vermehrte Freisetzung von Kalzium aus dem Knochen mit Anstieg des Serumkalziumspiegels (Hyperkalzämie). Auch dies kann zu Krankheitserscheinungen führen.