Was ist Magenkrebs?

Magenkrebs ist ein bösartiger Tumor, an dem in Deutschland jährlich etwa 11.200 Männer und 8.250 Frauen erkranken. Damit ist der Magenkrebs (Magenkarzinom) beim Mann die fünfthäufigste und bei der Frau die sechsthäufigste bösartige Geschwulst.

Heute erkranken in Deutschland und auch in anderen Industrienationen weniger Menschen an Magenkrebs als noch vor einigen Jahrzehnten. Ende der 1990er Jahre trat die Erkrankung sowohl bei Männern als auch bei Frauen nur noch halb so oft auf wie in den 1970er Jahren. Diese Entwicklung hält weiter an.

Bei Warnzeichen zum Arzt
Je früher Magenkrebs entdeckt wird, umso besser die Heilungschancen. Allerdings verursacht der Magenkrebs anfangs bei vielen Menschen gar keine oder nur uncharakteristische Beschwerden. Folgende Beschwerden können auf Magenkrebs hinweisen:

  • „Empfindlicher Magen“ mit Abneigung gegen bestimmte Lebensmittel wie Fleisch oder Unverträglichkeit von Kaffee, Obst oder Alkohol
  • Appetitlosigkeit
  • Druck- oder Völlegefühl im Oberbauch
  • Schmerzen im Oberbauch
  • Schluckbeschwerden
  • Übelkeit, Brechreiz und Erbrechen
  • Ungewollte Gewichtsabnahme
  • Leistungsminderung, Abgeschlagenheit
  • Blutarmut
  • Blutiges Erbrechen oder Teerstühle (durch Blut schwarz verfärbter, übel riechender Stuhl)

Falls Sie eines oder mehrere dieser Zeichen bei sich bemerken, sollten Sie einen Arzttermin vereinbaren und sich untersuchen lassen. In vielen Fällen liegt kein Krebs vor, sondern die Beschwerden haben eine harmlosere Ursache.