Risikofaktoren: Pigmentmale/ Sonnenstrahlung

1. Pigmentmale (Muttermale)
Praktisch alle Menschen haben Pigmentmale. Diese Tatsache an sich ist daher noch kein Grund zur Besorgnis.
Es ist jedoch weithin bekannt, dass angeborene Pigmentmale zu einem
malignen Melanom entarten können.

Dieses Risiko scheint unter anderem von der Größe und Anzahl der Pigmentmale abzuhängen. Bei Patienten mit sehr großen oder einer hohen Anzahl an Muttermalen (>40-50) besteht ein deutlich erhöhtes Risiko für die Entstehung eines malignen Melanoms. Gefährdete Personen sollten sich in jedem Fall regelmäßig - mindestens einmal jährlich - untersuchen lassen.

Beobachten Sie Ihre Muttermale! Achten Sie auf Veränderungen!
"Das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken, hängt noch von anderen Faktoren ab, z.B., welchen Hauttyp man hat, oder ob es in der Verwandtschaft bereits Fälle von Hautkrebs gibt. Mit Hilfe des nebenstehenden Risikotests können Sie ermitteln, ob es für Sie sinnvoll ist, Ihre Haut von einem Facharzt untersuchen zu lassen."

Das maligne Melanom kann an allen Stellen der Haut vorkommen. Bei Männern findet es sich sehr oft am Rumpf, bei Frauen eher an Armen und Beinen.

Aber Vorsicht:
Melanome können prinzipiell an allen Hautpartien - also auch z.B. im Genitalbereich, am behaarten Kopf, unter Finger- oder Fußnägeln sowie an den Fußsohlen - entstehen.

2. Sonnenstrahlung

Übermäßige Sonnenbestrahlung ist ein wichtiger Risikofaktor für das Entstehen eines malignen Melanoms.

Sowohl für den Bräunungseffekt der Haut, als auch für das erhöhte Hautkrebsrisiko bei längerer Sonnenbestrahlung wird die sogenannte utraviolette Strahlung verantwortlich gemacht.

Es handelt sich hierbei um energiereiche Strahlung, die im Sonnenlicht enthalten, aber für das menschliche Auge unsichtbar ist.

UV-Strahlen sind elekromagnetische Wellen mit einer Wellenlänge von 100 bis 400 Nanometer (nm). Je nach Wellenlänge lassen sie sich unterteilen in:
UVA-Strahlen: 320 - 400 nm (langwellig)
UVB-Strahlen: 280 - 320 nm (kurzwellig)
UVC-Strahlen: 100-280 nm (extrem kurzwellig).

Je kurzwelliger die Strahlen sind, desto gefährlicher sind sie.

Einen großen Teil der gefährlichen Strahlung absorbiert die Ozonschicht. Mit abnehmender Wellenlänge kommen immer weniger Strahlen auf der Erde an.

Die Strahlung schädigt beim Eindringen in die Haut das Erbgut in den Zellkernen der Hautzellen. Bis zu einem gewissen Maße können diese

Schäden mit Hilfe eines zelleigenen Reparatursystems oder durch die Apoptose (programmierter Zelltod) kontrolliert werden. Sind die Schädigungen durch diese körpereigenen Mechanismen nicht mehr in den Griff zu bekommen, kann es zur Entwicklung eines Hautkrebses kommen.


Strahlender Sonnenschein:
ein Problem, das unter die Haut geht.

Tief in unseren Zellen befindet sich dieDNS, eine Art Computerprogramm für die Zellfunktion.

   
Bei jedem Sonnenbrand, auch bei nur oberflächlichen Rötungen, werden diese lebenswichtigen Informationsketten unterbrochen.
Bis zu einem gewissen Maß kann der Körper die DNS noch reparieren. Wird der Schaden größer, kann langfristig an diesen Stellen Hautkrebs entstehen.


Der negative Effekt der UV-Strahlen kann auch durch äußere Einflüsse, wie z.B. Zusätze in Parfums oder Gesichtswässern, verstärkt werden.


 

Fast jeder Mensch besitzt Pigmentmale (Muttermale). Personen mit sehr vielen oder sehr großen Pigmentmalen haben ein erhöhtes Hautkrebs-Risiko.

Früherkennung ist wichtig!

 

Risikotest

 

Das Melanom kann praktisch an allen Stellen des Körpers auftreten.

 
Übermäßige Sonnenbestrahlung birgt leider auch ein erhöhtes Risiko für Hautkrebs!

Ursache UV-Strahlung!

Es gibt UVA-, UVB- und UVC-Strahlen.

Die Ozonschicht wirkt wie eine "UV-Schutzbrille".

Ursache der Entartung: Schädigung des Erbgutes.

 
Auch oder gerade in Solarien gilt: Bräunung durch UV-Licht! Hautveränderungen sind nicht auszuschließen!

Mehr zum Thema Vorbeugung beim Malignen Melanom finden Sie auf den weiteren Seiten.