Was ist Hautkrebs?
In den letzten Jahren hat die Zahl der Neuerkrankungen an Hautkrebs (Malignem Melanom) ständig zugenommen. Dieser alarmierende Anstieg der Krankheit gilt als Folge des weitverbreiteten Wunsches nach Bräune um jeden Preis. Übermäßige Sonnenbestrahlung ist sicher nicht der einzige - aber neben geographischen und vererbbaren Faktoren - der wichtigste Risikofaktor bei der Entstehung von Hautkrebs.
Die Haut ist das größte Organ unseres Körpers. Sie hat viele Funktionen. Unter anderem reguliert die Haut den Wärmehaushalt, ist Ausscheidungs- und Tastorgan. Darüber hinaus bietet sie Schutz gegen Krankheitskeime und erfüllt eine wichtige Abwehrfunktion.
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Bei dem malignen Melanom handelt es sich um eine hochgradig bösartige Geschwulst, die von den pigmentbildenden Zellen (Melanozyten) der Haut ausgeht. Das maligne Melanom metastasiert frühzeitig - sowohl über das Lymph- als auch das Blutgefäßsystem.
In Mitteleuropa erkranken pro Jahr 4-10 Menschen von 100 000 Einwohnern an einem malignen Melanom. Die Häufigkeit dieses bösartigen Hautkrebses hat in den vergangenen 15 Jahren extrem zugenommen.
Die Erkrankung wird immer häufiger, die Patienten immer jünger. Vor 30 Jahren lag der Altersgipfel des Melanoms im sechsten Lebensjahrzehnt. Heute ist das häufigste Erkrankungsalter das vierte bis fünfte Lebensjahrzehnt. Aber auch Patienten, die bereits mit 20 Jahren an einem malignen Melanom erkranken, sind keine Seltenheit mehr.
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