Erhaltungstherapie
Der Antikörper Rituximab ist nicht nur für die Erst-Behandlung und für die Rezidiv-Behandlung des fortgeschrittenen follikulären Lymphoms zugelassen, sondern auch für die so genannte Erhaltungstherapie bei Patienten mit wiederauftretendem follikulärem Lymphom. Voraussetzung ist, dass zuvor mit einer Chemotherapie (mit oder ohne Rituximab) ein Ansprechen, also eine vollständige oder teilweise Rückbildung der Krankheitszeichen, erzielt werden konnte.
Die Erhaltungstherapie erfordert keinen großen Zeitaufwand: Es wird lediglich alle drei Monate je eine Infusion Rituximab verabreicht. Die Behandlung erstreckt sich über zwei Jahre. Da während der Erhaltungstherapie keine Zytostatika verabreicht werden, also keine chemotherapiebedingten Nebenwirkungen zu befürchten sind, ist die Behandlung in der Regel gut verträglich.
Deutlich längeres ÜberlebenStudienergebnisse belegen, dass durch eine Erhaltungstherapie die Überlebensaussichten erheblich verbessert werden können und das erneute Fortschreiten der Erkrankung zusätzlich um durchschnittlich gut drei Jahre hinausgezögert werden kann.
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