Marginalzonenlymphome
| MALT-Lymphom des Magens |
| Wie wird das MALT-Lymphom des Magens behandelt? |
| Das Wichtigste auf einen Blick |
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Bei den Marginalzonenlymphomen handelt es sich um eine Gruppe von Lymphomerkrankungen, die von den B-Lymphozyten ausgeht. Man unterscheidet folgende Formen:
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Marginalzonenlymphome machen etwa 2 bis 3% aller Non-Hodgkin-Lymphome aus. Sie treten oft in der Altersgruppe der 50- bis 70-Jährigen auf.
Häufigste Form der Marginalzonenlymphome ist das MALT-Lymphom, das vor allem im Verdauungstrakt – meist im Magen – entsteht. Eine Infektion des Magens mit Helicobacter-pylori-Bakterien scheint bei manchen Menschen die Entwicklung eines MALT-Lymphoms zu begünstigen. Antibiotika zur Bekämpfung der Helicobacter-Infektion führen oft zur Heilung des Lymphoms, wenn sie früh genug verabreicht werden.
Das MALT-Lymphom des Magens macht sich durch Bauchschmerzen, Druckgefühl im Oberbach, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen oder Gewichtsabnahme bemerkbar. Es kann auch zu Blutungen kommen.
Besteht Verdacht auf ein MALT-Lymphom des Magens, muss eine Magenspiegelung mit mehrfachen Biopsien erfolgen, um Gewebe für die mikroskopische Untersuchung und für Helicobacter-pylori-Tests zu gewinnen. Bestätigt sich der Verdacht auf ein MALT-Lymphom des Magens, schließen sich weitere Untersuchungen an (z. B. Ultraschall, Röntgen, Computertomografie, Knochenmarkpunktion).
Wie wird das MALT-Lymphom des Magens behandelt?
Die Therapie hängt davon ab, wie weit die Erkrankung fortgeschritten ist, also ob nur die oberflächlichen oder auch tiefere Schichten der Magenwand betroffen sind, ob benachbarte Lymphknoten oder weitere Bauchorgane in Mitleidenschaft gezogen sind.
Wird das MALT-Lymphom des Magens sehr früh erkannt und liegt eine Helicobacter-pylori-Infektion vor, reicht oft schon eine antibiotische Behandlung aus, um sowohl die Infektion als auch das frühe Lymphom zu heilen. Bei weiter fortgeschrittenen MALT-Lymphomen hilft eine Strahlen- oder eine Chemotherapie. Neue Behandlungsmöglichkeiten werden zurzeit in Studien untersucht.
Bei lokal begrenzter Erkrankung bestehen gute Heilungsaussichten. Besteht ein aggresives (hochmalignes) Magenlymphom, hängt die Prognose von verschiedenen Faktoren ab – neben dem Krankheitsstadium auch vom Alter und dem gesundheiltichen Allgemeinzustand des Patienten sowie von bestimmten Blutwerten.
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