Ernährung

Auch hier gilt: Erlaubt ist, was gefällt - noch besser, wenn es gesund ist. Eine besondere Diät muss nicht beachtet werden, am wichtigsten ist die Lust am Essen. Patienten mit einem Nierenzellkarzinom wird empfohlen, auf eine vitamin- und mineralreiche Ernährung mit genügend Ballaststoffen zu achten, die dem Körper alles Notwendige in ausreichender Menge zur Verfügung stellt.

Manche NZK-Patienten entwickeln Vorlieben und Abneigungen gegenüber bestimmten Speisen. Auf diese Signale Ihres Körpers sollten Sie hören, auch wenn Ihr Speisezettel dann dem idealen Ernährungsplan widerspricht.

Körper, Geist und Seele

Wenn Sie über Ihre Diagnose informiert sind, sollten Sie offen mit vertrauten Menschen über "den Krebs" reden. Da gibt es nichts zu verharmlosen, genauso wenig, wie Grund zu übertriebenem Pessimismus besteht. Viele Freunde sind unsicher, wie sie sich verhalten sollen. Beide Seiten müssen sich in die Alltagsnormalität wieder einüben. Sich wegen dieser Unsicherheit aus Beziehungen zurückzuziehen, ist der falsche Weg.
Versuchen Sie auch anzusprechen, wenn Sie das Gefühl haben, dass die Krankheit zwischen Ihnen und einem nahen Menschen steht. Das Gleiche gilt, wenn Aufgaben neu verteilt werden sollten. Sie müssen im Umgang mit Ihren Mitmenschen nicht immer "stark" sein. Wenn Ihnen zum Heulen ist, gibt es keinen Grund, sich "zusammenzunehmen". Bedenken Sie im Umgang mit anderen jedoch auch: Nicht nur Sie selbst, auch die Menschen, die Ihnen nahe sind, brauchen einige Zeit, um mit der Mitteilung Ihrer Krebserkrankung fertig zu werden.

 

Eine spezielle Diät beim Nierenzellkarzinom gibt es nicht. Achten Sie auf die Signale Ihres Körpers.

Informieren Sie sich und reden Sie möglichst offen mit den Ihnen vertrauten Menschen.