Weitere Untersuchungen
Um Fernmetastasen auszuschließen, stehen außerdem das Knochenszintigramm, sowie Ultraschalluntersuchungen (Sonographie) des Oberbauches (Leber, Nebennieren), Computertomograpie von Schädel und Abdomen sowie gegebenenfalls Knochenmarksuntersuchungen zur Verfügung.
Über die Basis-Laboruntersuchungen hinaus wird eventuell auch der Nachweis von Tumormarkern geführt. Diese Bestimmung ist jedoch für die Diagnose von untergeordneter Bedeutung und eher zur Beobachtung des Krankheitsverlaufes geeignet.
Untersuchungen vor einer Operation oder Bestrahlung
Im Fall einer geplanten Operation werden alle Patienten untersucht, ob sie den körperlichen Belastungen des Eingriffs gewachsen sind und ob sie genug Kraftreserven haben, um sich von der Operation schnell zu erholen. Standarduntersuchungen dafür sind EKG, Blutuntersuchungen, eine Analyse der Blutgase in Ruhe und unter Belastung sowie die Untersuchung der Lungenfunktion.
Oft ist wegen schlechter Lungenfunktion ein heilender operativer Eingriff nicht möglich. Hier setzt die Strahlentherapie an. Um der gefürchteten Komplikation einer Lungenentzündung aufgrund der Bestrahlung (Strahlenpneumonitis) vorzubeugen, wird auch hier der Funktionsstatus der Lunge genauestens überprüft.
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