Therapieansätze des nicht kleinzelligen Lungenkarzinoms

Die Therapie hängt vor allem vom Stadium der Erkrankung ab. Da therapeutische Maßnahmen die Lungenfunktion beeinflussen, sind außerdem der Allgemeinzustand und das Alter des Patienten mitentscheidend.

Operation

Bei noch kleinen Tumoren bzw. in frühen Stadien des nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms steht eine heilende (kurative) Operation im Vordergrund. Dies ist bei ca. 25 bis 30% der Patienten der Fall. In den fortgeschrittenen Stadien IIIA und IIIB wird bevorzugt die Strahlen- und Chemotherapie eingesetzt; aber auch hier kann in einigen Fällen noch operiert werden. Operationsziel ist es, den Tumor sowie von Tumorzellen befallene Lymphknoten in der Nachbarschaft vollständig zu entfernen (Resektion). Das Entfernen von Lungengewebe kann von der verbleibenden Lunge bis zu einem gewissen Grad ausgeglichen werden. Damit entsteht – bei ausreichender Atemfunktion – durch die Operation im Allgemeinen keine schwerwiegende Atembehinderung.
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Strahlentherapie

Ist das Tumorwachstum weiter fortgeschritten, ist die Strahlenbehandlung bedeutend. Wird sie vor einer möglichen Operation eingesetzt, soll sie in erster Linie den Tumor verkleinern, damit er im Anschluss operiert werden kann. Nach einer Operation wird bestrahlt, wenn ein Tumor nicht vollständig entfernt werden konnte. Ein anderer Grund zur Bestrahlung sind Fernabsiedlungen (Metastasen), die bis in die Lymphknoten, die zwischen den Lungen, Brustbein und Brustwirbelsäule liegen (Mediastinums) vorgedrungen sind. Patienten mit weit fortgeschrittener, nicht operierbarer Erkrankung können mit einer kombinierten Strahlen-/Chemotherapie behandelt werden.
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Chemotherapie

Die Chemotherapie ist die medikamentöse Behandlung einer Krankheit mit Zellgiften (Zytostatika). Nicht-kleinzellige Lungenkarzinome reagieren allerdings weniger empfindlich auf herkömmliche Zytostatika als andere Krebsarten.
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Große Hoffnungen ruhen auf neuen Therapieansätzen

Chemotherapie und Strahlentherapie haben, da sie immer auch auf gesunde Körperzellen einwirken, meist schwerwiegende Nebenwirkungen. Dies hat unter anderem zur Folge, dass die Lebensqualität der Patienten erheblich eingeschränkt ist. Im Gegensatz dazu zeigen moderne Therapien die gezielt in das Wachstum und den Stoffwechsel der Tumorzelle eingreifen erste Erfolge - bei geringeren Nebenwirkungen.
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