Spiegelung der Bauchhöhle (Laparoskopie)
In seltenen Fällen wird vor einer geplanten Operation zunächst eine Bauchspiegelung durchgeführt. Bei einer Bauchspiegelung führt der Arzt unter örtlicher Betäubung ein optisches Instrument („Kamera“) durch einen kleinen Schnitt in der Bauchhöhle ein. Er untersucht die Bauchorgane und entnimmt eventuell Gewebeproben für die mikroskopische Untersuchung. Sinnvoll ist eine Bauchspiegelung zum Beispiel, wenn Ihr Arzt Tochtergeschwulste (Metastasen) in der Leber oder Bauchhöhle sicher ausschließen möchte.
Um festzustellen, ob sich Absiedlungen des Tumors (Fernmetastasen) in anderen Organen und/oder im Lymphsystem befinden, stehen Ihrem Arzt weitere Untersuchungen zur Verfügung. Dazu gehören das Knochenszintigramm, die Computertomografie von Schädel und Bauch sowie Knochenmarkuntersuchungen.
Welche und wie viele Untersuchungen genau durchgeführt werden müssen, ist von Erkrankung zu Erkrankung und von Patient zu Patient unterschiedlich. Liegen alle notwendigen Untersuchungsergebnisse vor, kann Ihr Arzt gemeinsam mit Ihnen und Ihren Angehörigen entscheiden, welche Behandlung möglich und erforderlich ist.
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