Ultraschall und Röntgen
Die Ultraschalluntersuchung (Sonografie) des Bauches steht bei Verdacht auf einen Tumor in der Bauchspeicheldrüse meist an erster Stelle. Diese Untersuchung ist schmerzfrei und die Strahlenbelastung für Sie als Patientin/Patient unschädlich.
Mithilfe der Sonografie kann Ihr Arzt oft schon feststellen, ob in der Bauchspeicheldrüse ein Tumor vorliegt, wo er sich dort befindet und ob er sich schon auf benachbarte Organe oder Lymphknoten ausgedehnt hat. Außerdem wird er überprüfen, ob sich bereits Tochtergeschwulste (Metastasen), z.B. in der Leber gebildet haben. Verengt der Tumor den Gallengang und führt daher zu einem Stau der Gallenflüssigkeit, sieht Ihr Arzt dies ebenfalls bei der Sonografie.
Allerdings gibt es Einschränkungen: Sehr kleine Tumoren (unter 1cm Durchmesser) lassen sich bei einer Sonografie nicht erfassen.
Manchmal kann Ihr Arzt die Bauchspeicheldrüse mit dem Ultraschallkopf nicht ausreichend darstellen. Aufgrund ihrer „versteckten“ Lage im hinteren Bauchraum oder weil lufthaltige Organe (z.B. Magen, Darm) sie überlagern, ist sie bisweilen nicht gut „zu sehen“. Bei Verdacht auf einen Tumor in der Bauchspeicheldrüse wird Ihr Arzt daher immer zusätzliche Untersuchungen wie z. B. ein spezielles Röntgenverfahren mit Kontrastmittel (Computertomografie, CT). veranlassen.
Röntgenaufnahmen des Brustkorbs dienen der Beurteilung von Herz und Lungen, wenn eine Operation geplant ist. Darüber hinaus können sich Tumorabsiedelungen in der Lunge (Lungenmetastasen) auf dem Röntgenbild zeigen.

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