Häufig gestellte Fragen und Antworten
Es handelt sich hierbei um einen sogenannten Wachstumshemmer, der in der Fachsprache als Tyrosinkinase-Hemmer bezeichnet wird. Beim Bauchspeicheldrüsenkrebs sind bestimmte Andockstellen (Rezeptoren) der Krebszellen im Übermaß vorhanden und geben der Zelle ein Signal für ungehemmtes Wachstum. Das Medikament ist in der Lage, die Signalübertragung in den Tumorzellen zu blockieren. Hierdurch kann sich die Zelle nicht mehr teilen und das Tumorzellwachstum wird gehemmt.
Er wurde in Kombination mit einem bestimmten Chemotherapeutikum in Deutschland am 29. Januar 2007 zur Behandlung von Patienten mit fortgeschrittenem (metastasiertem) Bauchspeicheldrüsenkrebs zugelassen.
Den Wirkstoff gibt es als Tablette, die einmal täglich eingenommen wird.
Im Allgemeinen ist er gut verträglich. Sehr häufig auftretende Nebenwirkungen sind Hautreaktionen und Durchfall. Allerdings gibt es Hinweise, dass die Hautreaktion ein Zeichen der Wirksamkeit des Wachstumshemmers ist. Dies wird der Arzt nach 4 bis 8 Wochen Therapiedauer überprüfen und entscheiden, ob die Behandlung fortgesetzt wird.
Der Wachstumshemmer ist für die Behandlung von Patienten mit Bauchspeicheldrüsenkrebs zugelassen, die bereits Tochtergeschwulste (Metastasen) aufweisen. Ob das Medikament für Sie in Frage kommt, sollten Sie mit Ihrem behandelnden Arzt/Ihrer behandelnden Ärztin besprechen. Dabei sind möglichst alle Untersuchungsergebnisse zu berücksichtigen.
Der Wirkstoff ist nur gegen Vorlage eines Rezeptes über eine Apotheke zu beziehen.
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