Diagnose Krebs

„Sie haben Krebs!“ – Ein Satz der das Leben verändert und häufig nichts mehr so sein lässt, wie es einmal war. Mit der Diagnose beginnt meistens eine Phase des „Nicht-Wahrhaben-Wollens“, ausgelöst durch den Schock der Diagnose. „Das kann doch nicht sein, dass es mich trifft – das ist doch ganz ausgeschlossen. „Warum bin ausgerechnet ich krank geworden? Plötzlich wird das Leben endlich und vor diesem Hintergrund werden viele Bereiche des Lebens neu bewertet und in Frage gestellt Wie verlief mein Leben bisher?“ „Muss ich jetzt sterben?“ Mit diesen aufbrechenden chaotischen Emotionen lässt sich die Bedrohung nicht mehr verdrängen. Die ganze Bandbreite der Gefühle kommt zum Tragen: Wut, Schuldgefühle und Angst vor der Erkrankung und dem Tod. Dies ist nur allzu verständlich, jedoch für die Betroffenen oft schwer zu ertragen, da sich alle bisher verdrängten Gefühle geballt und intensiv Bahn brechen. Um sich mit dieser Situation auseinander zu setzen, gibt es viele verschiedene Wege.

Die Ängste, die eine Krebserkrankung auslöst, basieren z.T auf Fehlinformationen und übertriebenen Vorstellungen. Natürlich gibt es einige Krebsarten, die als besonders „bösartig“ gelten, aber es sollte immer der Einzelfall betrachtet werden. Alle Betroffenen sollten sich bewusst machen, dass viele Krebserkrankungen heute geheilt werden oder wenn dies nicht möglich ist, das Leben mit der Erkrankung deutlich verlängert und verbessert werden kann. Leider hören wir oft nur von Leid, Tod und Schmerz im Zusammenhang mit dieser Erkrankung und viel zu selten von den Tausenden von Menschen, die erfolgreich behandelt wurden.