Bluttransfusion
Die Behandlung mit Erythrozytenkonzentraten
über Bluttransfusionen
kann mit zahlreichen Problemen belastet sein:·
- Blutkonserven sind nur begrenzt verfügbar
- Für ihre Verabreichung ist ein erheblicher organisatorischer Aufwand nötig
- Ein Aufenthalt in Krankenhäusern oder Tageskliniken ist zwingend erforderlich
Schwerwiegende medizinische Risiken, die sogar zu tödlichen
Komplikationen bzw. Folgeerscheinungen führen können,
sind zwar selten, können aber auch heute noch nicht zu 100%
ausgeschlossen werden. Zu den Risiken gehören:
- Immunologisch bedingte Unverträglichkeiten gegenüber dem Spenderblut.
- Kreislaufbelastung bei bekannter Überbeanspruchung des Herzens.
- Eisenüberladung des Körpers.
- Gesteigerte gesundheitliche Belastung durch die Ansteckungsmöglichkeit mit Viren (u.a. Hepatitis).
Aufgrund der unzweifelhaften Vorteile und der vorhandenen medizinischen
Risiken muss gegenwärtig die Verabreichung von Bluttransfusionen
im Einzelfall diskutiert werden. Nicht zuletzt deshalb, da sie
das Risiko einer Virusübertragung beinhalten. Auch bei einer
nur geringen Wahrscheinlichkeit, sich bei einer Bluttransfusion
mit einem Virus zu infizieren (ca. 1 : 20.000 für Hepatitis
C, Tendenz abnehmend), fürchtet man die mögliche,
zusätzliche gesundheitliche Belastung. Aufgrund der oben
genannten Probleme und Risiken gewinnt der zweite therapeutische
Ansatz immer mehr an Bedeutung: die Gabe von Erythropoietin. Allerdings
müssen auch hier die Vor- und Nachteile der Behandlung gegeneinander
abgewogen werden.
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Es kann bei einer Bluttransfusion zahlreiche Schwierigkeiten geben. |
| Schwere Komplikationen sind zwar selten, aber nicht zu 100% auszuschließen. |
| Die Gabe von Bluttransfusionen muss im Einzelfall diskutiert werden. |
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