Parkinson
Diagnose

Ein erfahrener Neurologe sollte die Diagnose Parkinson stellen

Die Diagnose von Morbus Parkinson sollte durch einen erfahrenen Arzt, am besten durch einen Neurologen mit Erfahrung auf dem Gebiet der Bewegungsstörungen gestellt werden.

Auf Grund der Symptomatik in frühen Erkrankungsphasen gibt es ein breites Spektrum an Krankheiten, die sich nur schwer von Parkinson abgrenzen lassen und zu Fehldiagnosen führen könnten.


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L-Dopa Test
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Gerade in der Frühphase gibt es einige Erkrankungen, deren Symptome denen der Parkinson-Erkrankung sehr ähneln. Der L-Dopa-Test wird durchgeführt, um die Diagnose Parkinson abzusichern.

Das das Medikament L-Dopa im Gehirn in Dopamin umgewandelt wird und somit den Dopaminmangel ausgleicht, kann anhand der Reaktion des Patienten (Besserung der Krankheitssymptome) von einer Parkinson-Krankheit ausgegangen werden.

Tritt keine Besserung der Symptome ein, liegt mit großer Wahrscheinlichkeit keine Parkinson-Erkrankung vor.

 
Bildgebende Verfahren
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Mit der Computer-Tomographie (CT) und der Magnetresonanztherapie (MRT) können bereits erlittene Schlaganfälle festgestellt werden. Auch die Transkranielle Sonographie (Ultraschall) und die Positronen-Emissions-Computertomographie (PET) stehen für weitere Untersuchungen zur Verfügung. Diese bildgebenden Untersuchungen können eine Parkinson-Erkrankung nicht diagnostizieren sondern andere Gehirnerkrankungen, die zu ähnlichen Symtomen führen, auszuschließen.

 
Riechtest
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Eine Überprüfung des Riechvermögens bei Patienten mit Parkinson-Symptomen erleichtert die Differentialdiagnose. Im Falle eines Parkinson-Leidens können die Betroffenen fast durchweg (90%) nur noch sehr schlecht riechen. Dies ist bei anderen Gehrinerkrankungen als Auslöser gleicher Symtome nicht der Fall.

 
Untersuchung zur Wilson Krankheit
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Bei Beginn der Symptome vor dem 50. Lebensjahr sollte eine Wilson‘schen Krankheit, eine erbliche Störung im Kupferhaushalt immer ausgeschlossen werden. Dies kann durch die Bestimmung der Kupferkonzentration in Blut und Urin und durch die Untersuchung der Augen (Spaltlampenuntersuchung) erfolgen.

 

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