Restless Legs
Der Leidensweg: Sie sind nicht allein!
Ziehen, Kribbeln oder Brennen in den Unterschenkeln, das schlimmer wird, wenn man abends zur Ruhe kommen möchte, ein nicht zu unterdrückender Bewegungsdrang der Beine und gestörter Nachtschlaf – diese Beschwerden weisen auf ein Restless-Legs-Syndrom (RLS) hin.
Obwohl das RLS zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen zählt und bis zu 10% der Bevölkerung davon betroffen sind, vergehen bei vielen Patienten Jahre, bis endlich ein Arzt die richtige Diagnose stellt. Dabei ist das RLS keineswegs eine „Modekrankheit“: Das „Syndrom der unruhigen Beine“ wurde bereits 1672 von dem englischen Arzt Dr. Thomas Willis beschrieben. Dennoch haben viele Ärzte während ihrer Ausbildung nichts über das Krankheitsbild erfahren.
Die Zeit zwischen dem Auftreten der ersten Beschwerden und der exakten Diagnose erleben viele RLS-Betroffene als wahre Odyssee. Hinter ihnen liegen Jahre, in denen sie sich wie Hypochonder fühlten und mit Schlaf- und Beruhigungsmitteln nur teilweise Linderung erfuhren. Jahre, in denen sie bei den Menschen in ihrer Umgebung auf wenig Verständnis stießen und in denen oft auch der Hausarzt nicht wirksam helfen konnte. Dabei stehen heute effektive Medikamente zur Behandlung des RLS zur Verfügung. Lesen Sie, wie es einer RLS-Patientin erging und was ein RLS-Betroffener erlebte.
Das RLS kann Menschen aller Altersgruppen betreffen, der Verlauf der Erkrankung ist sehr unterschiedlich.
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