Rheumatoide Arthritis
An der
rheumatoiden Arthritis, eine der häufigsten Formen der Autoimmunerkrankungen, sind weltweit mehr als 21 Millionen Menschen erkrankt. In Deutschland sind rund 550.000 erwachsene Menschen von dieser chronischen Erkrankung betroffen, zwei Drittel davon sind Frauen.

Charakteristisch für die Erkrankung ist eine
Entzündung der Gelenkinnenhaut, deren Folge der Verlust der Bewegungsfähigkeit der betroffenen Gelenke sein kann. Die Gelenke schmerzen, schwellen an und versteifen.
Durch die
rheumatoide Arthritis wird die körperliche Bewegungsfähigkeit sowie die Lebensqualität der Betroffenen erheblich eingeschränkt. Folgen eines langjährigen Erkrankungsverlaufs können Erwerbsunfähigkeit oder sogar Invalidität bzw. Verkürzung der Lebenserwartung sein.
Doch es gibt Hoffnung, denn neue zielgerichtete Therapien lindern die Symptome und können das Fortschreiten der rheumatoiden Arthritis (RA) aufhalten. Solche neuen Wirkstoffe sind z.B. Rituximab und Tocilizumab, die die Krankheitsaktivität reduzieren und die Lebensqualität der Betroffenen spürbar steigern können.
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