Nebenwirkungen der medikamentösen Therapie
Bei jeder Behandlung können auch unerwünschte Wirkungen auftreten - so auch bei den Medikamenten wie DMARD's, NSAR, Kortison und Biologika, die zur Behandlung des RA angesetzt werden. Zu den möglichen Nebenwirkungen der medikamentösen Therapie der RA gehören unter anderem Infektionen, z.B. Infektionen der oberen Atemwege und allergische Reaktionen. Bei der Gabe des Medikaments als Infusionen können u.a. auch Infusionsreaktionen auftreten.
Nebenwirkungen während der Infusion
Während der Infusionsbehandlung mit Rituximab kann es zu sogenannten Infusionsreaktionen kommen. Diese äußert sich z.B. mit grippeähnlichen Beschwerden, beispielsweise Fieber, Schüttelfrost und Müdigkeit.
Um diese Infusionsreaktionen abzumildern oder sogar zu vermeiden, bekommen die Patienten vor der Behandlung meist Medikamente gegen Fieber und andere Beschwerden. Während der Infusion werden die Patienten umfassend betreut. Haben die Patienten Beschwerden, die mit der Infusion zusammenhängen können, so lassen sich diese oft durch Verlangsamen der Infusionsgeschwindigkeit oder vorübergehendes Unterbrechen der Infusion lindern.
Diese Nebenwirkungen der Infusion treten häufig beim ersten Behandlungszyklus auf. Bei weiteren Behandlungszyklen nehmen diese Nebenwirkungen ab.
Einige Patienten (weniger als einer von 100 Patienten - unter 0,01 Prozent) zeigten ernsthafte Beschwerden wie Engegefühl in Lunge und im Rachen, Atembeschwerden und Schwellungen des Gesichts, der Zunge, der Beine und Arme. Sollten solche Beschwerden auftreten, wird die medizinische Betreuung die Infusion abbrechen.
Was bedeutet ...
... Infusionsgeschwindigkeit?
Eine Infusion wird durch einen Tropf gegeben. Der Tropf ist ein medizinisches Gerät, bei dem mit einem Regler eingestellt werden kann, wie schnell die Infusionsflüssigkeit von der Flasche abgegeben und dem Patienten verabreicht wird. Dabei wird die Tropfenanzahl pro Minute eingestellt (Tropfgeschwindigkeit oder Infusionsgeschwindigkeit).
Nebenwirkungen nach der Infusion
Nachdem die Rituximab-Infusion beendet ist und der Patient wieder zu Hause ist, können auch noch unerwünschte Reaktionen auftreten. Hier ist es erforderlich, den behandelnden Arzt zu informieren. Für nähere Informationen zu möglichen Nebenwirkungen fragen Sie bitte Ihren Arzt.
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