Behandlung

Bei einer rheumatoiden Arthritis werden die Gelenke zu Beginn der Erkrankung am stärksten zerstört. Daher ist es wichtig, die Erkrankung so früh wie möglich zu behandeln – spätestens 3 Monate nach dem Auftreten der ersten Symptome. Idealerweise ist das Ziel der Therapie, dass die Betroffenen keine Beschwerden mehr haben und die Erkrankung zum Stillstand kommt. Die Ärzte bezeichnen dies als Remission.

Heilen kann man die rheumatoide Arthritis leider nach wie vor noch nicht. Aber mit den Medikamenten, die heute zur Verfügung stehen, kann sehr viel erreicht werden. Im Mittelpunkt steht dabei die Verbesserung der Lebensqualität durch:

  • Linderung der Schmerzen
  • Stoppen der Entzündung
  • Vermeidung von Gelenkschäden
  • Erhalt der Beweglichkeit

Wie auch der Verlauf der rheumatoiden Arthritis von Mensch zu Mensch unterschiedlich ist, so wirken auch die medikamentösen Therapien unterschiedlich. In der Forschung konnte jedoch gezeigt werden, dass Biologika bei Patienten wirken können, bei denen andere Medikamente keinen ausreichenden Behandlungserfolg gezeigt haben.

Zur Verbesserung der Lebensqualität sind neben der medikamentösen Behandlung auch andere unterstützende Maßnahmen wichtig:
 Therapien bei rheumatoider Arthritis

Zu den wichtigsten Medikamenten bei der RA-Therapie gehören:

Was bedeutet ...
           ... Remission?

Obwohl es keine Heilung für rheumatoide Arthritis gibt, gibt es Patienten, die sich „geheilt“ fühlen. Diese Patienten erleben eine sogenannte „Remission“, das heißt, sie haben keine Schmerzen und Schwellungen mehr. Nur eine sehr geringe Anzahl dieser Patienten kann jedoch dauerhaft aufhören, Medikamente zu nehmen.