Analytica Forschungspreis 2008

Roche und die Gesellschaft für Biochemie und Molekularbiologie (GBM) vergeben erstmals am 1. April 2008 den „Analytica Forschungspreis“. Der neu ins Leben gerufene Preis setzt ein Zeichen: Er wird ausschließlich an Nachwuchswissenschaftler verliehen, die in Deutschland forschen. Damit werden die deutsche Wissenschaftslandschaft und ihre hervorragenden Arbeiten hervorgehoben und gefördert. Während der Eröffnungsfeier zur Analytica, der Fachmesse für Analytik, Labortechnik und Biotechnologie, verleiht der Präsident der GBM, Prof. Alfred Wittinghofer, in München den mit 50.000 Euro dotierten Wissenschaftspreis. Die von Roche Diagnostics gestiftete Auszeichnung teilen sich in diesem Jahr zwei deutsche Forscher. Sie erhalten die Ehrung für ihre herausragenden analytischen Arbeiten auf dem Gebiet der Neurobiologie sowie der Proteinforschung.

 Lebensläufe und Fotos Preisträger
 

Dr. Gerhard Schratt
forscht am Interdisziplinären Zentrum für Neurowissenschaften der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

 

Prof. Albert Sickmann
forscht und lehrt am Rudolf-Virchow-Zentrum für Experimentelle Biomedizin der Universität Würzburg

 Forschungsgebiete Preisträger
 
Dr. Gerhard Schratt

Der Wissenschaftler beschäftigt sich mit einer neuen Molekülklasse, den so genannten Mikro-RNAs, die eine Vielzahl biologischer Prozesse steuern. Ihre Erforschung kann wesentlich zum Verständnis molekularer Mechanismen u.a. bei Lern- und Gedächtnisvorgängen beitragen und bei der Behandlung bestimmter neurologischer Erkrankungen eine wichtige Rolle spielen.

 

Prof. Albert Sickmann

Das Untersuchen von Proteinnetzwerken ist die Spezialität von Albert Sickmann. Dem Forscher haben es dabei besonders die kniffligen Fälle angetan: Er gibt nicht auf, bis er die meisten Proteine eines Zellbestandteils gefunden hat, und sucht auch solche Moleküle, die in extrem geringen Mengen vorkommen oder mit herkömmlichen Methoden nicht zu isolieren sind. Seine Vision ist die Modellierung eines „e-Platelet“, also eines virtuellen Blutplättchens, das zum besseren Verständnis dieser für die Blutgerinnung verantwortlichen Zellen beitragen würde.

 Portraitfilm zu den Preisträgern

Film

Der rund fünfminütige Film zeigt die beiden Preisträger in ihrem Arbeitsumfeld und gibt einen Einblick in die Fragestellungen, mit denen sich die Wissenschaftler in ihren Forschungsgebieten auseinandersetzen.
Zum Öffnen des Films klicken Sie hier. (Größe: 55MB)

 Fotos Pressekonferenz 1. April, 12.00-13.00 Uhr

Zum Öffnen der Galerie
klicken Sie hier.
 Fotos Preisverleihung 1. April, ab 18.30 Uhr

Zum Öffnen der Galerie
klicken Sie hier.

 

 Kontakt
Kontakt
Bei Fragen benutzen Sie bitte unser Kontaktformular

 

 

 

 Links


 

 

 PDF-Dokumente

Zum Lesen dieser Dokumente benötigen Sie den "Acrobat Reader".