Roche zeichnet Schülerinnen der Johanna-Wittum-Schule aus

Penzberg, 22. November 2011
Für ihr Engagement im Rahmen des Projektes „Roche Exchange Scholars" erhalten drei Schülerinnen aus Pforzheim am 22. November 2011 ein Abschlusszertifikat. Mit „Roche Exchange Scholars" (RES) unterstützt das Unternehmen den internationalen Schüleraustausch. Diese Bildungsinitiative fördert den naturwissenschaftlichen Nachwuchs mit dem Schwerpunkt „Biotechnologie". Sechs Wochen besuchten die Schülerinnen die Governor School of Science and Mathematics (GSSM) in Hartsville, South Carolina, USA. Gleichzeitig arbeiteten die Schülerinnen gemeinsam mit amerikanischen Forschern der South Carolina University in Columbia an biotechnologischen Projekten.

Im August und September 2011 waren Erika Frescher, Melanie Gerhardt und Alexandra Sichwart in den USA. Zur Förderung der Schulpartnerschaft besuchten zuvor drei Schülerinnen aus Hartsville das Biotechnologie-Gymnasium in Pforzheim, sowie das Deutsche Krebsforschungszentrum und die Universität Heidelberg. Die deutschen Schülerinnen zwischen 17 und 19 Jahren wohnten auf dem Campus der Governor School of Science and Mathematics, um dort am Unterricht teilzunehmen. Zusätzlich engagierten sie sich bei einem biotechnologischem Forschungsprojekt an der South Carolina University. Begleitet wurden ihre Projekte von Mentoren des Lehrstuhls für Biologie und Medizin. Dabei entstanden beeindruckende Forschungsarbeiten, für die die Schülerinnen nun ausgezeichnet werden.

Seit 2009 besteht die Schulpartnerschaft zwischen der deutschen Johanna-Wittum-Schule in Pforzheim und der Governor School of Science and Mathematics in Hartsville. Beide Schulen haben jeweils einen Biotechnologiezweig. Den Jugendlichen wird mit dem Austauschprogramm ein fachlicher Einblick in die internationale Forschung ermöglicht. Die amerikanische Botschaft in Berlin regte den Austausch an, der von den beiden Schulen unter Mitarbeit des Generalkonsulates in Frankfurt am Main organisiert wurde.

Roche unterstützt nicht nur den Biotechnologiezweig der Johanna-Wittum-Schule, sondern koordiniert und finanziert auch das Projekt „Roche Exchange Scholars". Das RES-Programm sei ein hervorragendes Beispiel für das Engagement von Roche für die Bildung und damit eine beispielgebende Nachwuchsförderung im naturwissenschaftlich-biotechnologischen Bereich, betont Bettina Marcinkowski, Head of Recruiting and Personnel Marketing, die das Projekt bei Roche begleitet. Zum einen ist das Unternehmen daran interessiert, sich für den naturwissenschaftlichen Nachwuchs zu engagieren und zum anderen den internationalen Austausch von Jugendlichen aus zwei wichtigen Biotechnologie-Regionen zu fördern. Beide Schulen befinden sich in unmittelbarer Nähe zu Roche-Standorten: dem Diagnostik- und Pharma-Standort in Mannheim (Deutschland) und der pharmazeutischen Produktionsstätte Florence (USA). „Roche lebt von Innovationen und der Exzellenz sowie Kompetenz der Mitarbeitenden und nicht zuletzt von einem Technologievorsprung in der Biotechnologie. Um diese Wettbewerbsvorteile zu sichern, ist es wichtig, bei jungen talentierten Menschen früh das Interesse für Naturwissenschaften zu wecken und ihnen bei ihrer Berufswahl die Möglichkeiten der Zukunftsbranche Biotechnologie näher zu bringen", sagt Dr. Manfred Baier, Senior Vice President, Roche Diagnostics GmbH.

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