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Ausbau Biotechnologie-Zentrum Penzberg

Bauprojekt Penzberg: 3D-Modell-Bild

Roche investiert weiter in den Standort Penzberg, um die steigende Nachfrage nach biotechnologisch hergestellten Medikamenten und diagnostischen Tests zu decken.

Zahlreiche Neubauprojekte sind auch nach Außen hin sichtbare Zeichen für die Zukunftsausrichtung und das Vertrauen der Konzernleitung in die Leistungskraft des Standortes.

Große Bauprojekte sind zum Beispiel der Ausbau der biochemischen Diagnostik-Produktion und der Pharma Biotech Produktion sowie der Neubau eines Labor- und Bürogebäudes und die Erweiterung von Infrastrukturanlagen wie die Abwasserreinigungsanlage, die Energiezentrale und das Parkhaus im Westen.

Beispiele aktueller Bauprojekte

Labor- und Bürogebäude

Neues Labor- und Bürogebäude bietet Platz für viele Bereiche

Mit dem LOC37P entsteht auf dem Werkgelände in Penzberg ein neues Labor- und Bürogebäude im Wert von geplanten rund 110 Millionen Euro. Der Spatenstich auf Raster 37, westlich von Biologics IV, erfolgt am 23. Juli 2015. Ende März 2017 ist bereits der Erstbezug geplant. In den neuen Laboren finden sechs Abteilungen des Bereiches Pharma und zwei Abteilungen des Bereiches Diagnostics Platz. Bei den rund 180 Büroarbeitsplätzen wird das Smart-Working-Prinzip groß geschrieben. Ebenfalls eine neue Heimat im LOC37P findet das neue Biotechnologische Ausbildungszentrum, das mit dazu beiträgt, auch zukünftig den hohen Ausbildungs­standard am Standort zu gewährleisten. Auch der werksärztliche Dienst samt angegliedertem Gesundheitszentrum bezieht in diesem Gebäude ein neues Zuhause. Ebenso wird eine Cafeteria nicht fehlen. Archiv- und Lagerflächen sowie die Technik belegen das Untergeschoss des neuen sechsstöckigen Gebäudes. Die gesamte Nutzfläche des Gebäudes beträgt circa 21 000 Quadratmeter.

Ausbau biochemische Diagnostik-Produktion

Neues Produktionsgebäude für Diagnostika

Auf Raster 44 entsteht ein neues Produktionsgebäude für die Diagnostik. Hier sollen unter anderem Einsatzstoffe, die für die Immundiagnostik-Geräteplattform Elecsys von Bedeutung sind, hergestellt werden. Der Spatenstich erfolgt am 3. August. Der Erstbezug ist für März 2017 geplant. Der Neubau ersetzt in Zukunft das Technikum T3, das am Ende seiner Nutzungsdauer ist. Die geplante Investitionssumme beläuft sich auf rund 43 Millionen Euro.

Erweiterung Infrastrukturanlagen

Die Infrastruktur wächst mit

Um ein reibungsloses Arbeiten in den Gebäuden am Standort zu gewährleisten, ist eine effektive Infrastruktur essentiell. Ohne Strom, Wasser oder Gas läuft in Forschung, Entwicklung und Produktion nichts. Der Ausbau des Werkes erfordert daher auch eine Erweiterung der Infrastruktureinrichtungen. So entsteht auf Raster 47 eine neue Energiezentrale samt Leitwarte, in der unter anderem zukünftig die Medienversorgung des kompletten Standortes überwacht und gesteuert wird. Zudem erfolgt ein Anbau an Gebäude 464, um den erhöhten Bedarf an vollentsalztem Wasser für die Produktion decken zu können. Ende 2016 werden An- und Neubau funktionsfähig sein. Die geplante Investitionssumme beträgt rund 60 Millionen Euro.

Ausbau Pharma Biotech Produktion

Kapazitätserweiterung für Pharma-Produktion

Bis Januar 2017 soll das bereits bestehende Gebäude 363 (Biologics IV) für die Herstellung von Wirkstoffen für Produkte wie beispielswiese Gazyva, Perjeta, Avastin oder Rituxan ausgebaut sein. Grund für den Ausbau der Kapazität um vier weitere 16.000 Liter Fermenter ist die stetig steigende Nachfrage für diese Medikamente. Der Name des sogenannten CHO-Projektes ist von der für die Herstellung der Wirkstoffe verantwortlichen CHO-Zelllinie, die ursprünglich aus dem Eierstock des Chinesischen Hamsters (Chinese Hamster Ovary) stammt, abgeleitet. Das Investitionsvolumen für den Ausbau beträgt 330 Millionen Euro, es entstehen etwa 160 neue Arbeitsplätze.

Erweiterung Abwasserreinigungsanlage

Größere Kapazitäten für Abwasserreinigungsanlage

Ohne die Erweiterung der Abwasserreinigungsanlage ist ein Ausbau des Werkes, speziell der Pharma- und Diagnostik-Produktion am Standort, nicht möglich. Seit Ende 2014 laufen daher bereits die Bauarbeiten des 26 Millionen Euro teuren Projektes. Das Havariebecken wird neu errichtet und im Vergleich zum alten das fünffache Fassungsvermögen haben (5000 Kubikmeter). Die Speichermöglichkeit für Betriebsabwasser verdreifacht sich von 1000 auf 3000 Kubikmeter. Die Fertigstellung ist für März 2017 geplant.

Parkhauserweiterung

Ein viertes Schiff für das Parkhaus

In einer Bauzeit von weniger als zehn Monaten wird das Parkhaus im Westen des Werkes um ein viertes Schiff erweitert. Ende des Jahres stehen in diesem Parkhaus 510 neue Stellplätze für die Mitarbeitenden zur Verfügung. Die Anzahl der Parkplätze erhöht sich dort somit auf insgesamt 1850. Die Parkhauserweiterung ist deshalb erforderlich, da durch andere Bauprojekte Parkplatzfläche wegfällt. Die Kosten des Anbaus belaufen sich auf rund 4 Millionen Euro.