4 Fakten über Gebärmutterhalskrebs

Vorsorge kann Leben retten

5 Fakten über Gebärmutterhalskrebs

Trost

Die Ursache

Fakt 1: Eine Infektion mit dem Humanen Papillomvirus (HPV) ist die Hauptursache für Gebärmutterhalskrebs.

HPV sind Viren, die sehr häufig vorkommen und durch Hautkontakt, insbesondere beim Geschlechtsverkehr, übertragen werden.1   

Krebs wurde erstmals von den alten Ägyptern beschrieben

Jeder ist betroffen

Fakt 2: Bis zum 50. Lebensjahr sind etwa 80 Prozent aller Frauen und Männer mindestens einmal mit HPV infiziert worden.2

Dabei spielen die Lebensumstände keine Rolle. In den meisten Fällen macht das Immunsystem den Erreger unschädlich und man bemerkt die Infektion nicht.3

16 18

HPV ist nicht gleich HPV

Fakt 3: Es gibt über 100 bekannte HPV-Typen.

Doch nur 14 von ihnen sind sogenannte Hochrisiko-Typen, sie konnten bei Gebärmutterhalskrebs als Ursache nachgewiesen werden. In den meisten Fällen handelt es sich um HPV 16 und HPV 18. Eine Impfung gegen HPV schützt vor vielen HPV-Typen.

Typen

Regelmäßige Kontrolle

Fakt 4: Nur etwa die Hälfte der Frauen lässt sich regelmäßig auf Gebärmutterhalskrebs untersuchen.

Hierzulande werden jährlich etwa 4.600 Frauen mit Gebärmutterhalskrebs diagnostiziert - 1.600 sterben daran.4 Frühzeitig erkannt, lässt sich die Krankheit aber sehr gut behandeln. Gehen Sie deshalb regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchungen und teilen Sie Ihr Wissen mit Familie und Freunden.

Gebärmutterhalskrebs

Verbesserte Vorsorge

Fakt 5: In Deutschland haben alle Frauen ab 20 Jahren einen Anspruch auf eine jährliche Vorsorgeuntersuchung.

Aktuell reformiert der Gemeinsame Bundesausschuss das Vorsorgemodell für Gebärmutterhalskrebs. Bisher haben Frauen ab dem Alter von 20 Jahren Anspruch auf eine jährliche zytologische Untersuchung mittels Abstrich. Mit der Änderung haben Frauen ab 35 Jahren im Abstand von drei Jahren einen Anspruch auf eine Kombinationsuntersuchung bestehend aus einem HPV-Test und einem Pap-Abstrich. Damit wird die Vorsorge verbessert und die Chancen den Krebs frühzeitig zu erkennen, steigen.

Tests
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Mehr Informationen auf roche.de/gebaermutterhalskrebs

Quellen

  1. Seiten der WHO zum Thema Gebärmutterhalskrebs
  2. Seiten des „Centers for Disease Control & Prevention“
  3. Seiten des Krebsinformationsdienstes zum Thema Gebärmutterhalskrebs
  4. Krebsdaten zum Gebärmutterhalskrebs

Zum Roche Infobereich Gebärmutterhalskrebs & HPV