Arzneimittelfälschungen

Patientensicherheit steht für Roche an erster Stelle

Gefälschte Medikamente gefährden die Patientensicherheit

Gefälschte Arzneimittel sind nicht nur illegal, sondern auch eine ernsthafte Gefahr für die öffentliche Gesundheit und die Patientensicherheit. Fälschungen von zum Teil lebenswichtigen Medikamenten stellen weltweit ein ernstzunehmendes Problem dar. Überall auf der Welt werden Arzneimittelfälschungen angeboten, die den echten Produkten täuschend ähnlich sehen und daher besonders für Patienten ohne medizinisches Hintergrundwissen schwer zu erkennen sind. Sie wenden diese Produkte an und glauben, die richtige Behandlung zu bekommen, sind aber in Wirklichkeit gefährdet. Aufgrund falscher Inhaltsstoffe oder -mengen ist keine angemessene Behandlung möglich. In Extremfällen sind gefälschte Medikamente wirkungslos oder enthalten sogar gefährliche Stoffe, die zu schweren Erkrankungen bis hin zum Tod führen können.

Arzneimittelsicherheit dank Schutz der deutschen Lieferkette

Kaum ein Produkt durchläuft in Deutschland im Verlauf seiner Herstellung mehr Kontrollen als ein Arzneimittel. Mit unserer Qualitätssicherung sorgen wir (zusammen mit weiteren Partnern des Arzneimittelvertriebs) dafür, dass die legale deutsche Lieferkette für Medikamente gut geschützt ist. Deshalb haben es gefälschte Arzneimittel auch nur in Einzelfällen in die deutsche Lieferkette geschafft.

Unser Engagement für Ihre Sicherheit

Wir arbeiten auf der ganzen Welt eng mit Gesundheits- und Strafverfolgungsbehörden zusammen. So helfen wir mit, den Ursprung von Produktfälschungen aufzuklären und gefälschte Produkte zum Wohl der Patientensicherheit aus dem Verkehr zu ziehen. Wie sich Roche für das Wohl von Patienten einsetzt, verdeutlicht auch das Statement von Dr. Hagen Pfundner, Vorstand der Roche Pharma AG. Generell setzt die Anti-Counterfeit-Politik von Roche auf einen Maßnahmenplan, der die rasche Information, den möglichen Nachweis, die Koordination, die Analyse verdächtiger Produkte, die Berichterstattung und die frühzeitige Zusammenarbeit mit den Behörden sicherstellt. Konkret bedeutet das:

  • Bei Verdacht auf Fälschungen handelt Roche sofort
    Wird Roche über mögliche Arzneimittelfälschungen informiert, kontaktieren wir umgehend die Gesundheitsbehörde in dem betreffenden Land, in dem eine Fälschung entdeckt wurde.

  • Roche unterstützt die Aufklärung von Straffällen
    Wir zeigen Arzneimittelfälscher und Personen, die gefälschte Medikamente in den Verkehr bringen, an und unterstützen Polizeibehörden und Staatsanwälte bei Strafverfahren.

  • Roche unterstützt die Kommunikation zwischen Fachleuten und der Öffentlichkeit
    In enger Kooperation mit den Gesundheitsbehörden alarmieren wir Ärzte, Apotheker oder Großhändler und die Öffentlichkeit, wenn die Patientensicherheit gefährdet ist, z. B. wenn sich gefälschte Produkte bereits im Markt befinden.

  • Roche fördert eine umfassende Dokumentation
    Jeder Fälschungsfall bei Roche wird an das Pharmaceutical Security Institute (PSI) gemeldet. Alle Mitgliedsunternehmen beim PSI verfahren gleich, und damit entsteht eine Datenbank, in der wertvolle Informationen über betroffene Produkte, Indikationen, Regionen usw. gespeichert werden.

Darüber hinaus arbeiten wir eng mit Industrieverbänden (z.B. IFPMA, EFPI, vfa), Aufsichts-, Justiz-, Zollbehörden und weiteren Partnern zusammen, sowohl präventiv als auch stets dann, wenn ein Roche-Produkt betroffen ist. Wir leisten so einen aktiven Beitrag zu den nationalen und internationalen Bestrebungen von Industrie und Regierung, wirksamere Gesetze zum Schutz der Patientensicherheit zu formulieren und deren Durchsetzung zu verbessern.

Weitere Informationen zum Thema Patientensicherheit und Schutz vor Arzneimittelfälschungen finden Sie auch in unserer Rubrik „Häufig gestellte Fragen“.