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Mehr als der Turm auf dem Schachbrett

Roche Mannheim (© Mike Meyer Photography)© Mike Meyer Photography

In der Quadratestadt Mannheim verbindet sich badische Lebensart mit internationalem Flair. Dazu trägt auch Roche aktiv bei: Seit Jahrzehnten pflegt Mannheims zweitgrößter Arbeitgeber an Rhein und Neckar seine Rolle als Global Player – nicht zuletzt dank einer Infrastruktur von Weltklasseformat.

„Mannheim steht für Macher und net für Babbler.“ Marketing-Mitarbeiter Paolo-Daniele Murgia fasst sich im Roche-Imagefilm seines Standorts kurz. Ganz so, als wolle er seine Aussage direkt am eigenen Beispiel demonstrieren. Kollege Nidal Ayoub ist nicht minder geradlinig. Er erklärt, wie es „von einer kleinen strategischen Idee“ in Windeseile in die Umsetzung gehen kann. Dann fließe Beton, es würde Edelstahl poliert und letztendlich liefen eben die Produkte übers Fließband.

Das ist ohne Frage eine starke Vereinfachung – allerdings eine mit solider Grundlage. In den Jahren von 2012 bis 2016 investierte Roche in Deutschland insgesamt über 2 Milliarden Euro. Etwa 1 Milliarde Euro nahm man allein in Mannheim in die Hand. 2013 weihte Roche ein neues Büro- und Laborgebäude für den Geschäftsbereich Diabetes Care ein, zwei Jahre später stellte man das hochmoderne „Modular Production Building Mannheim“ fertig. Auf dessen 14.000 Quadratmetern führen die beiden Gesellschaften Pharma und Diagnostics ihre Qualitätskontrollen und Stabilitätsprüfungen durch.

Ausbau der Infrastruktur

Unweit der neuen Arbeitsstätte fließt der Beton weiter, Baufahrzeuge dienen als Versinnbildlichung einer immer greifbar nahen Zukunft. In den nächsten zwei Jahren wird Roche in Mannheim alte Infrastrukturen zurückbauen, zugleich aber drei Großprojekte imn Wert von rund 300 Millionen Euro abschließen. Den Löwenanteil von 170 Millionen Euro macht ein neuer Pharma-Abfüllbetrieb aus. Zudem baut man einen weiteren Laborkomplex und stärkt den Vertrieb mit dem Open Campus Mannheim.

Einer, der den Umfang der Investitionen bestens kennt, ist Controller Frank Kurzschenkel. Unruhig wird er ob der hohen Summen nicht. Im Gegenteil: „Langfristig können wir nur weiter wachsen, wenn unsere Infrastruktur das auch zulässt – deswegen ist der Ausbau eine logische Entscheidung“, sagt er. Und Kurzschenkel muss es wissen: Seit er vor 17 Jahren in Mannheim anfing, hat sein Arbeitgeber circa 1700 zusätzliche „Macher“ eingestellt.