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HR von A bis Z

Edgar Vieth, Geschäftsführer Personal bei der Roche Diagnostics GmbH, über junge Köpfe, Vorsorge fürs Alter und Veränderung.

Edgar Vieth, Geschäftsführer Personal bei der Roche Diagnostics GmbH

A wie Auszubildende

Roche Diagnostics hat über 600 von ihnen. In Penzberg steht uns ein neues Gebäude mit rund 4100 m² Ausbildungsfläche zur Verfügung. Wir geben jungen Menschen eine Chance, sichern uns zugleich aber auch Fachkräfte für die Zukunft. Meine Kollegen auf globaler Ebene betonen immer wieder das hohe Niveau unserer dualen Ausbildung. Damit haben wir in Deutschland ein echtes Alleinstellungsmerkmal.

B wie Benefits

Da gibt es einige. Wir haben etwa 20 Betriebssportgruppen, Gesundheitszentren, Kita-Kooperationen für unsere Mitarbeitenden und natürlich eine starke Altersvorsorge. Aber wir entwickeln auch neue Benefits – unser Langzeitkonto beispielsweise, durch das sich Mitarbeitende einen früheren Ruhestand oder ein Sabbatical finanzieren können.

C wie Carolina

Carolina Martinez Echeverria, die Leiterin HR bei Roche Pharma, und ich pflegen einen sehr guten Austausch. Neue Initiativen versuchen wir konzernübergreifend in eine Richtung zu lenken. Zudem haben wir ein Format, „HR in Germany“, bei dem wir alle zwei Jahre die deutschen Personaler zusammenbringen. Unser Konzept gilt als beispielhaft für andere Standorte von Roche.

E wie Ellenbogen

Die sollte hier besser niemand einsetzen. Das verhindert bereits unser Performance-Management: Wir schauen nicht nur, ob wir unsere Ziele erreichen, sondern auch, durch welche Verhaltensweisen. Wer seine Vorgaben umsetzt, dabei aber Kollegen respektlos behandelt, wird keine positive Einschätzung bekommen.

F wie Fluktuation

Diese Rate beträgt bei Roche Diagnostics weniger als ein Prozent. Wir schaffen es also, Mitarbeiter weiterzuentwickeln und zu halten. Das liegt an unserer Personalarbeit, aber auch an anspruchsvollen Jobs. Welche größere Motivation kann es geben, als schwere Krankheiten zu bekämpfen?

K wie Kulturvielfalt

Hochwichtig. Wir wollen unsere Belegschaft noch internationaler aufstellen, weil ein Unternehmen von unterschiedlichen kulturellen Perspektiven nur profitieren kann. Deshalb engagieren wir uns auch sehr stark für Flüchtlinge, haben zum Beispiel 40 Praktikantenstellen und zehn zusätzliche Ausbildungsplätze geschaffen.

V wie Vieth

Ich bin keiner, der verwalten will, sondern strebe nach Veränderung. Mein Antrieb: ein echtes Interesse an Menschen. Mir ist klar, dass wir Ziele erreichen und Umsatz schaffen müssen – aber das geht nur, wenn wir den Mitarbeitenden in den Mittelpunkt stellen. Wir müssen ein attraktiver Arbeitgeber sein, um Talente zu bekommen und zu halten.

Z wie Zukunft

Ich sehe fünf Schwerpunkte. Erstens sollten wir täglich weiter an unserer Führungskultur arbeiten. Zweitens muss Roche das Thema Change positiv belegen – Mitarbeitende sollen zuerst die Chancen von Veränderung wahrnehmen. Drittens: Wir müssen uns der Digitalisierung weiter öffnen, schauen, wie etwa die Büros der Zukunft aussehen. Viertens braucht es ein nachhaltiges Diversity-Konzept in den Dimensionen Geschlecht, Internationalität und Generationen. Fünftens: Demografie wird eine starke Rolle spielen – wir müssen ältere Kollegen fördern und generationengerechte Arbeitsbedingungen ermöglichen.