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„Steht zu dem, was Ihr wirklich möchtet. Lasst Euch nicht von Eurem Weg abbringen. Seid mutig. Just: Go out! And do it!“

Katrin Althaus

„Ich war auf einer reinen Mädchenschule. Das war, im positiven Sinne, sehr prägend für mich“, erfahren wir von Katrin auf die Frage, nach ihrem ganz persönlichen Werdegang. „Dieses Umfeld hat mir einen Freiraum geschaffen, der es mir ermöglicht hat, ausschließlich auf mich zu hören. Herauszufinden, wer ich bin. Was mir Spaß macht. Wo meine Leidenschaften liegen“, ergänzt sie. Wo sie in jedem Fall nicht liegen, merkte Katrin recht schnell während eines ersten Praktikums in einer Grundschule. „Ich habe schnell herausgefunden, dass mir das keinen Spaß macht. Dass hier nicht meine Talente liegen“, erfahren wir von ihr. Ganz anders war das Fazit im Anschluss an ein zweites Praktikum, das sie zu Roche ins Controlling führte. „Das Praktikum bei Roche ermöglichte mir nicht nur einen ersten Einblick in ein Industrieunternehmen. Der Umgang mit Zahlen, die Planung und Umsetzung strategischer Maßnahmen, die Etablierung und Kontrolle von Betriebsabläufen war direkt meins!“ Und so überrascht es wenig, dass Katrin sich schlussendlich für ein duales BWL-Studium bei Roche entschied. Doch bleibt die Frage, wie sie schlussendlich zu ihrer jetzigen Tätigkeit, in einem produktionsnahen Bereich, kam?

In Teil zwei unserer Interviewreihe, anlässlich des „Frauen-Monats“ März, möchten wir Euch Katrin Althaus vorstellen. Katrin leitet an unserem Standort im Großraum Stuttgart das Team „Planning & Order Management“. Im Interview lässt sie uns nicht nur an ihrem Karriereweg teilhaben, sondern verrät uns auch, wie wichtig es ist, sich Freiräume zu schaffen, um herauszufinden, was man wirklich möchte. Und natürlich hat eine Power-Frau wie Katrin abschließend auch noch einige hilfreiche Tipps parat, die sie insbesondere jüngeren Kolleginnen, die am Anfang ihrer Karriere stehen, mit auf den Weg geben würde.

„Ich habe schon während meiner Schulzeit gelernt, wie wichtig es ist, sich Freiräume zu nehmen. Ausschließlich auf sich selbst zu hören. Herauszufinden, was einem Spaß macht, wo die persönlichen Leidenschaften liegen.“

„Meine erste Station, die ich während meines Studiums bei Roche durchlaufen sollte, führte mich ins Marketing. Mein Eindruck? Ein Großteil der Themen waren für mich, als „Zahlenmensch“, super abstrakt und ich konnte nur bedingt nachvollziehen, was ich als einzelner Mitarbeitender hier bewirke. Worin genau mein Impact besteht“, bilanziert Katrin. Ganz anders fällt das Fazit aus, wenn es um ihren zweiten Praxiseinsatz geht: „Als nächstes wurde ich im Wareneingang eingesetzt und habe direkt gemerkt: Hier fühle ich mich wohl. Hier sehe ich insbesondere auch meinen eigenen, individuellen Beitrag zum gesamten Ergebnis. Für mich war daher schnell klar, dass ich in diesem Bereich bzw. einem produktionsnahen Bereich bleiben möchte.“ Und das tat sie auch! Nach einem kurzen Zwischenstopp im Vertrieb, entschied sich Katrin für eine Position in der Produktionsplanung unserer Reagenzienproduktion in Mannheim, bevor sie die Teamleitung im Bereich „Planning & Order Management“ bei Roche im Großraum Stuttgart übernahm.

„Irgendwann war mir klar, dass ich noch mehr bewirken, noch aktiver mitgestalten möchte und – besonders wichtig: andere dabei mitnehmen und sie auf ihrer persönlichen Reise begleiten und sie coachen möchte.“

Vor diesem Hintergrund interessiert uns natürlich ganz besonders, ob Katrin schon immer danach gestrebt hat, irgendwann Führungsverantwortung zu übernehmen? „Vor meiner jetzigen Station hatte ich ausschließlich die Verantwortung für einzelne Projekte inne. Irgendwann habe ich aber für mich festgestellt, dass die Einflussnahme sowie die Möglichkeit Dinge aktiv mitzugestalten und Veränderungen zu bewirken, in diesen Rollen begrenzt ist. Ich wollte jedoch mehr bewirken. Andere dabei mitnehmen. Sie insbesondere auch auf ihrer persönlichen Reise begleiten. Sie coachen. Vor diesem Hintergrund war der Wechsel in meine aktuelle Rolle der daher für mich richtige und konsequente nächste Schritt“, erklärt sie uns.

Natürlich sind wir neugierig und möchten wissen, wie es so ist, als junge Frau ein Team im Produktionsumfeld erfolgreich zu führen? „Ich persönlich kann mich an keine Situation erinnern, in der mein Geschlecht überhaupt eine Rolle gespielt hat. Ganz im Gegenteil“ erzählt Katrin uns lächelnd und fährt fort: „ich wurde immer offen und freundlich empfangen, gut aufgenommen und super integriert.“

„Frauen sind oftmals viel zu selbstkritisch. Diese Selbstkritik ist nur allzu oft völlig ungerechtfertigt. Viel wichtiger ist es, sich auf seine Stärken zu konzentrieren und diese weiter auszubauen.“

Abschließend würde uns natürlich noch interessieren, was Katrin insbesondere jüngeren Kolleginnen, die am Anfang ihrer Karriere stehen und sich unter Umständen auch noch gar nicht sicher sind, ob Führung „etwas für sie ist“, raten würde. „Zunächst einmal ist es wichtig, sich zu fragen, ob das der Weg ist, den man wirklich einschlagen möchte. Kann man diese Frage mit „ja“ beantworten, würde ich sagen: Seid mutig! Steht zu Euch und Euren Stärken,“ sprudelt es aus Katrin heraus. Sie ergänzt: „Oftmals erleben wir, dass Frauen viel zu selbstkritisch sind und sich in Folge dessen durchaus auch schlechter verkaufen als Männer. Diese harsche Selbstkritik ist nur allzu oft völlig überzogen und ungerechtfertigt. Viel wichtiger ist es, sich auf seine Stärken zu konzentrieren und diese weiter auszubauen. Natürlich sollte man auch seine Schwächen fest im Blick haben, doch anstatt sich auf diese zu fokussieren, würde ich jedem empfehlen lieber daran zu arbeiten, mögliche Lücken zu schließen und nach vorne zu schauen. In jedem Fall aber: Steht zu dem, was Ihr möchtet! Go out! Do it!“

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