Diagnostik im Dialog

  • Hintergrundinformationen zu Entwicklungen und praktischen Anwendungen der Labormedizin
  • Verständlich aufbereitete aktuelle Publikationen
  • Brisante und zukunftsrelevante Themen aus dem Labormarkt und der Gesundheitspolitik
  • Produktnews und Prozesslösungen
  • Regelmäßig berichten externe Experten aus ihrem jeweiligen Fachgebiet. 

Aktuelle und vorherige Gesamtausgabe

  • Diagnostik im Dialog, Ausgabe 61 (09/2019)

    Die adäquate medizinische Versorgung von Patienten hängt oft unmittelbar von der Fachexpertise im Labor ab. Unterliegt ein angeforderter Parameter einer spezifischen physiologischen Regulation, deren Nichtbeachtung unzureichende oder gar falsche Aussagen liefert? Welche Medikamente beeinflussen welche Labortests und auf welche Weise? Sind ermittelte Ergebnisse plausibel oder könnten Testinterferenzen vorliegen? Welche Testmethoden sind unter bestehender Medikation des Patienten überhaupt sinnvoll? Solche und weitere Fragen sollten vom Labor mit seiner spezifischen Fachexpertise kompetent und proaktiv beantwortet werden. Falsch interpretierte Messwerte sind unter Umständen mit erheblichen klinischen Konsequenzen verbunden.

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  • Diagnostik im Dialog, Ausgabe 60 (06/2019)

    Schwerpunkthema sind aktuelle Herausforderungen der Transfusionsmedizin. Dazu gehören exotische Krankheitserreger und fremdartige Blutgruppenantigene als Folge von Globalisierung und weltweiter Migration. Dies erfordert regulatorische Konsequenzen auch im deutschen Blutspendewesen. Eine weitere Herausforderung ist der möglichst sparsame Umgang mit Fremdbluttransfusionen (sog. „Patient Blood Management“), die als „Mini-Transplantationen“ transplantationstypische Risiken bergen. Die Ausgabe beschäftigt sich außerdem mit der globalen Gesundheitsbedrohung durch mangelnde Impfbereitschaft und greift neue Erkenntnisse und Leitlinien im Kontext Präeklampsie auf.

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Einzelartikel

  • 01.06.2019

    Patient Blood Management

    Artikel aus Diagnostik im Dialog (Ausgabe 60)

    Bluttransfusionen retten Leben. Vielfach jedoch erfolgt der Griff zum Blutbeutel vorschnell. Das Dogma eines durchweg positiven Effekts wird kaum hinterfragt, obwohl eine Fremdblutübertragung eine „Mini-Transplantation“ mit diversen Risiken ist. „Patient Blood Management“ propagiert den rationalen Einsatz von Blutprodukten und rückt die Schonung der patienteneigenen Blutressourcen in den Fokus.

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  • 01.06.2019

    Globalisierung – Herausforderungen für die Transfusionsmedizin

    Artikel aus Diagnostik im Dialog (Ausgabe 60)

    Globalisierung betrifft die Transfusionsmedizin unmittelbar. Moderne Transportmittel und weltweite Fluchtbewegungen verfrachten exotische Krankheitserreger und fremdartige Blutgruppenantigene in neue Lebensräume. Koordinierte risikoadaptierte Maßnahmen sind erforderlich, um weiterhin eine sichere und zeitgerechte Versorgung mit Blutprodukten zu realisieren.

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  • 01.06.2019

    Hepatitis E und Transfusionsmedizin – Bundesoberbehörde ordnet Blutspenderscreening ab 2020 an

    Artikel aus Diagnostik im Dialog (Ausgabe 60)

    Das Hepatitis E-Virus lässt sich bei Blutspendern mit hoher Inzidenz nachweisen, gleichzeitig sind transfusionsbedingte Infektionen mit diesem Erreger belegt. Deshalb besteht dringender Handlungsbedarf für die Transfusionsmedizin. Ab Januar 2020 ist ein konsequentes Spenderscreening auf Hepatitis E-Virus mittels NAT-Methoden gesetzlich vorgeschrieben.

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  • 01.06.2019

    Mangelnde Impfbereitschaft – globale Bedrohung unserer Gesundheit

    Artikel aus Diagnostik im Dialog (Ausgabe 60)

    Wir haben zunehmend mit vormals exotischen Krankheitserregen zu kämpfen, schaffen es andererseits aber nicht, heimische Infektionskrankheiten durch konsequentes Impfverhalten zu eliminieren. Laut WHO gehört die mangelnde Impfbereitschaft zu den zehn wichtigsten globalen Gesundheitsbedrohungen. Die Gründe von Skeptikern liegen in den „5 C“. Ein Modell zur Gegensteuerung bedient sich der „5 A“.

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  • 01.06.2019

    Hypertensive Schwangerschaftserkrankungen – neue Leitlinie für Diagnose und Therapie

    Artikel aus Diagnostik im Dialog (Ausgabe 60)

    Studien der vergangenen Jahre haben vielversprechende Optionen für ein verbessertes Management hypertensiver Schwangerschaftserkrankungen aufgezeigt. Dabei spielen auch die Biomarker sFlt-1 u. PlGF eine interessante Rolle. Abgeleitet aus den neuen Erkenntnissen hat die DGGG die bestehende Leitlinie zur Diagnostik u. Therapie dieser Risikoschwangerschaften überarbeitet und auf S2k-Niveau angehoben.

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  • 01.06.2019

    Für Sie gelesen: Erweiterte Aussage des sFlt-1/PlGF-Quotienten

    Artikel aus Diagnostik im Dialog (Ausgabe 60)

    Laut einer aktuellen Studie ermöglicht ein niedriger sFlt-1/PlGF-Quotient den sicheren Ausschluss einer Präeklampsie für bis zu vier Wochen (und nicht wie bisher propagiert für nur eine Woche). Darüber hinaus lassen sich über Verlaufsuntersuchungen in spezifischen Fällen klinische Entscheidungen festigen und unnötige Hospitalisierungen reduzieren.

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