Diagnostik im Dialog

  • Hintergrundinformationen zu Entwicklungen und praktischen Anwendungen der Labormedizin
  • Verständlich aufbereitete aktuelle Publikationen
  • Brisante und zukunftsrelevante Themen aus dem Labormarkt und der Gesundheitspolitik
  • Produktnews und Prozesslösungen
  • Regelmäßig berichten externe Experten aus ihrem jeweiligen Fachgebiet. 

Aktuelle und vorherige Gesamtausgabe

  • Diagnostik im Dialog, Ausgabe 62 (12/2019)

    Im September 2019 erhielt Prof. Hugo Katus, Universitätsklinikum Heidelberg die Goldmedaille der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie. Der hochrangige Preis würdigt den „Erfinder“ des Troponin T-Tests für seine bahnbrechenden Leistungen auf dem Gebiet der Herzinfarktdiagnostik. Der aktuelle Erfolg blickt auf eine immerhin 40-jährige Entwicklungshistorie zurück. 1979 entstand die Idee eines herzspezifischen Labortests, 1986 war das Troponin T als geeigneter Marker gefunden und 1989 zusammen mit Boehringer Mannheim der erste Test entwickelt. Nach etlichen Testgenerationen ist der Parameter heute mit höchster Sensitivität nachweisbar und für Kardiologen unverzichtbar geworden. Troponin T hat die Herzinfarktdiagnostik revolutioniert. Eine ähnlich steile Karriere verzeichnen die natriuretischen Peptide im Kontext Herzinsuffizienzdiagnostik.

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  • Diagnostik im Dialog, Ausgabe 61 (09/2019)

    Die adäquate medizinische Versorgung von Patienten hängt oft unmittelbar von der Fachexpertise im Labor ab. Unterliegt ein angeforderter Parameter einer spezifischen physiologischen Regulation, deren Nichtbeachtung unzureichende oder gar falsche Aussagen liefert? Welche Medikamente beeinflussen welche Labortests und auf welche Weise? Sind ermittelte Ergebnisse plausibel oder könnten Testinterferenzen vorliegen? Welche Testmethoden sind unter bestehender Medikation des Patienten überhaupt sinnvoll? Solche und weitere Fragen sollten vom Labor mit seiner spezifischen Fachexpertise kompetent und proaktiv beantwortet werden. Falsch interpretierte Messwerte sind unter Umständen mit erheblichen klinischen Konsequenzen verbunden.

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Einzelartikel

  • 09.12.2019

    Kardiologische Rehabilitation – natriuretische Peptide spiegeln Leistungsstärke

    Artikel aus Diagnostik im Dialog (Ausgabe 62)

    In der kardiologischen REHA kommt der Sport- und Bewegungstherapie mit die größte Bedeutung zu. Unter- und Überforderung sind allerdings zu vermeiden. Gängige Parameter spiegeln die Leistungsstärke von Patienten mit Herzinsuffizienz (HI) unzureichend wider, natriuretische Peptide können hierzu mehr Klarheit schaffen.

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  • 09.12.2019

    Für Sie gelesen: Verwendung natriuretischer Peptide – Praxisleitfaden der ESC

    Artikel aus Diagnostik im Dialog (Ausgabe 62)

    Die Heart Failure Association innerhalb der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie hat jüngst einen praktischen Ratgeber für den sinnvollen Einsatz der natriuretischen Peptide, den Umgang mit den gemessenen Werten und mit Hinweisen auf mögliche Fallstricke publiziert.

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  • 09.12.2019

    Für Sie gelesen: Das ESC 0h/1h-Protokoll – schneller Wegweiser im klinischen Alltag

    Artikel aus Diagnostik im Dialog (Ausgabe 62)

    Hochsensitive Troponine (hsTn) können einen akuten Herzinfarkt sicher ausschließen bzw. Patienten für die weitere kardiale Diagnostik identifizieren – in sehr kurzer Zeit, wie zahlreiche Studien beweisen. Kardiologische Fachgesellschaften haben ihre Empfehlungen zugunsten immer kürzerer diagnostischer hsTn-Protokolle modifiziert – anwendbar auch unter realen Alltagsbedingungen in Notaufnahmen.

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  • 09.12.2019

    Für Sie gelesen: Kalkuliertes Risiko – Langzeitprognose mittels kardialer Marker

    Artikel aus Diagnostik im Dialog (Ausgabe 62)

    Neben der unmittelbaren Behandlung von Patienten mit akutem Herzinfarkt bzw. Herzinsuffizienz ist auch deren Langzeitprognose ein wichtiges Kriterium für ärztliche Entscheidungen. Zwei einfach anzuwendende, gut validierte Kalkulationstools unter besonderer Berücksichtigung der Troponine bzw. natruretischen Peptide ermöglichen eine individuelle, frühzeitige Risikoabschätzung.

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  • 09.12.2019

    Für Sie gelesen: Diagnostik der diastolischen Herzinsuffizienz – neues Konsensuspapier der ESC

    Artikel aus Diagnostik im Dialog (Ausgabe 62)

    Die Diagnostik der diastolischen Herzinsuffizienz im klinischen Alltag ist herausfordernd und unzureichend, ihre medizinische Notwendigkeit dagegen hoch. Ein neues Konsensuspapier der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie schlägt einen aktualisierten Algorithmus mit einfachem, integriertem Bewertungsscore vor. Dabei spielen auch die Natriuretischen Peptide eine wichtige Rolle.

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  • 09.12.2019

    HPV-basiertes Zervixkarzinom-Screening – Deutschland steigt ein, andere Länder ziehen ihr Fazit

    Artikel aus Diagnostik im Dialog (Ausgabe 62)

    Bei den jährlichen Neuerkrankungen von Gebärmutterhalskrebs liegt Deutschland im Vergleich zu anderen westeuropäischen Staaten im oberen Drittel. Am 1.1.2020 tritt nun auch bei uns ein organisiertes Screening zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs in Kraft. Dabei ergänzt die Testung auf Humane Papillomviren (HPV) den bisher alleinigen Pap-Abstrich (Co-Screening). 

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