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Gebärmutterhalskrebs & HPV

Was ist HPV? Kann ein Virus Krebs verursachen? Wie erkenne ich mein Risiko? Auf den folgenden Seiten erhalten Sie Antworten auf Ihre Fragen rund um das Thema HPV und Gebärmutterhalskrebs-Vorsorge. Erfahren Sie, wie Sie mit diagnostischen Möglichkeiten Ihr Risiko erkennen und mindern können.

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Sicherheit mit dem 

cobas® HPV Test

Der cobas® HPV Test liefert sichere Ergebnisse und unterscheidet zwischen den gefährlichsten Virustypen HPV 16, HPV 18 und den übrigen Hochrisiko-HPV-Typen.

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Verlässliche Abklärung mit CINtec® PLUS

Wenn Ihr Frauenarzt bei Ihnen eine Zellveränderung vermutet, dann kann ein CINtec® PLUS Test helfen diese Vorbefunde weiter abzuklären. 

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Gebärmutterhalskrebs

Gebärmutterhalskrebs & HPV

Das Wichtigste zu Gebärmutterhalskrebs

Das Wichtigste über HPV und Gebärmutterhalskrebs

Gebärmutterhalskrebs ist eine Erkrankung am unteren, schmalen Teil der Gebärmutter - dem Gebärmutterhals. Eine Infektion mit dem Humanen Papillomvirus (HPV) stellt die Hauptursache für diese Krebsart dar. Das Risiko für die Ausbildung von Gebärmutterhalskrebs lässt sich allerdings reduzieren, indem eine mögliche Vorstufe früh erkannt wird.

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Das Wichtigste über Gebärmutterhalskrebs

Der Gebärmutterhals (Zervix uteri) ist der untere Teil der Gebärmutter (Uterus) und die Verbindung zwischen Gebärmutter und Scheide.4 Gebärmutterhals­krebs (Zervixkarzinom) entwickelt sich im Gebärmutterhals und zählt zu den häufigsten Krebsarten, an denen Frauen erkranken können.1 Doch das Risiko lässt sich durch regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen beim Frauenarzt mindern: In Deutschland konnte durch das Screening mit dem Pap-Abstrich die Anzahl der Krebserkrankungen deutlich verringert werden.4

Zervix

Dennoch werden auch hierzulande jährlich etwa 4.600 Frauen mit Gebärmutterhalskrebs diagnostiziert - 1.600 sterben daran.5 Frühzeitig erkannt, lässt sich die Krankheit aber gut behandeln, in den meisten Fällen sogar heilen. Deshalb ist es wichtig, regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen durchführen zu lassen und sein Risiko für eine HPV-Infektion zu kennen.1

Wie kommt es zu Gebärmutterhalskrebs?

Die Entstehung von Gebärmutterhalskrebs ist eine seltene Spätfolge einer anhaltenden Infektion mit bestimmten Typen der Humanen Papillomviren (HPV). Von der Infektion bis zur Entwicklung von Krebs kann es bis zu 10 Jahre und mehr dauern. Diese Erreger werden primär beim Geschlechtsverkehr übertragen.1 Durch die Impfung gegen HPV kann man das Risiko an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken zwar deutlich verringern, jedoch nicht ausschließen.3 Die regelmäßige Krebsvorsorge ist deshalb auch nach der Impfung wichtiger Bestandteil der eigenen Gesundheitsvorsorge. Ein spezieller HPV-Test liefert Aufschluss darüber, ob eine Infektion mit einem der HPV-Hochrisiko-Typen vorliegt. Diese Hochrisiko-HPV-Typen, insbesondere HPV 16 und HPV 18, können zu Zellveränderungen führen, die sich unbemerkt weiterentwickeln und Krebs verursachen können.3 Je früher ein Risiko für das Entstehen von Gebärmutterhalskrebs bekannt ist, desto besser lässt es sich durch abklärende Untersuchungen minimieren. Grundsätzlich gilt: Jeder kann eine HPV-Infektion bekommen. Wie bei jeder anderen Virus-Infektion auch, kann ein starkes Immunsystem eine Infektion eher eindämmen.1 Weitere Risikofaktoren, die die Entstehung von Gebärmutterhalskrebs begünstigen können, sind unter anderem Rauchen und ein geschwächtes Immunsystem.1

Gebärmutterhalskrebs kann lange unbemerkt bleiben

Gebärmutterhalskrebs verursacht zu Beginn keine Beschwerden und bleibt daher oft unbemerkt. Erst wenn die Erkrankung weiter fortschreitet, können Symptome wie Ausfluss, Zwischenblutungen, Blutungen beim Geschlechtsverkehr und Schmerzen auftreten. Im Rahmen der regelmäßigen Vorsorgeuntersuchung beim Frauenarzt, lässt sich der Gebärmutterhalskrebs frühzeitig entdecken. Je früher die Diagnose erfolgt, desto größer der Therapieerfolg, denn im frühen Stadium erkannt, ist er in den meisten Fällen heilbar.1,7 Die Infektion mit Humanen Papillomviren ist DIE Ursache von Gebärmutterhalskrebs.

Bedeutung-von-HPV


Die Bedeutung von HPV

HPV steht für den Humanen Papillomvirus, einem weit verbreiteten Erreger. Durch Hautkontakt, primär beim Geschlechtsverkehr, wird HPV weitergegeben. Die meisten Infektionen sind harmlos und heilen ohne Folgen aus. In Ausnahmen kann der Erreger jedoch lange Zeit im Körper bleiben und sich am Gebärmutterhals ansiedeln. Dann ist es möglich, dass sich Zellen verändern und es zu Vorstufen bzw. zu Gebärmutterhalskrebs kommt.

...erfahren Sie mehr über die Bedeutung von HPV

HPV kann jeden treffen

Humane Papillomviren (HPV) sind Viren, die sehr häufig vorkommen und durch Hautkontakt, insbesondere beim Geschlechtsverkehr, übertragen werden.1 Bis zum 50. Lebensjahr sind etwa 80 Prozent aller Frauen und Männer mindestens einmal mit HPV infiziert worden.8 Dabei spielen die Lebensumstände keine Rolle. In den meisten Fällen macht das Immunsystem den Erreger unschädlich und man bemerkt die Infektion nicht.4

HPV- Infektionen sind oft harmlos - aber nicht immer

Die meisten Infektionen mit HPV sind harmlos und verursachen keine Symptome, daher bleiben sie fast immer unbemerkt.4 Durch das körpereigene Immunsystem heilen sie meist innerhalb von sechs bis 24 Monaten aus. Eine andauernde Infektion mit sogenannten Hochrisiko- HPV-Typen kann zu Krebsvorstufen und, in selten Fällen, zu Gebärmutterhalskrebs führen.3 Ob ein hohes Risiko vorliegt, kann ein spezieller HPV-Test ermitteln.

HPV-Erreger im Detail


Der Erreger im Detail: HPV ist nicht gleich HPV

Es gibt über 100 bekannte HPV-Typen. Doch nur 14 von ihnen sind sogenannte Hochrisiko-Typen, sie konnten bei Gebärmutterhalskrebs als Ursache nachgewiesen werden. In den meisten Fällen handelt es sich um HPV 16 und HPV 18.

...erfahren Sie mehr über HPV 16 und HPV 18

Unterschiedliche HPV-Typen bergen unterschiedliche Risiken

Es sind mehr als 100 verschiedene Typen Humaner Papillomviren bekannt, von denen etwa die Hälfte den Genitalbereich befällt. Diese Viren lassen sich wiederum in zwei Gruppen unterteilen: Niedrigrisiko- und Hochrisiko-HPV-Typen.8 Eine Infektion mit Viren der Niedrigrisiko-Gruppe kann zu ungefährlichen Feigwarzen im Genitalbereich führen.8 Handelt es sich bei der Infektion allerdings um eine mit einem der 14 Erregern aus der Hochrisiko-Gruppe, dann kann es zu Zellveränderungen mit zunehmenden Schweregrad, sogenannten Krebsvorstufen, und schließlich Gebärmutterhalskrebs kommen.3

Die besondere Rolle von HPV 16 und HPV 18

Die beiden gefährlichsten Virus-Typen sind HPV 16 und HPV 18 - sie lassen sich bei 70 Prozent aller Fälle von Gebärmutterhalskrebs nachweisen. Eine Impfung gegen HPV schützt vor diesen beiden Typen. Sie wird von der STIKO (ständige Impfkommisision) für Mädchen im Alter von 9 bis 14 Jahre empfohlen und kann das Risiko an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken, deutlich reduzieren - allerdings nicht ausschließen.9 Auch nach einer Impfung sollten Sie deshalb regelmäßig die Vorsorgeuntersuchungen zum Gebärmutterhalskrebs durchführen lassen.10

Ein HPV- Test als sinnvolle Ergänzung in der Vorsorge

Mit der Einführung des Pap-Abstrichs (eine Abstrich-Untersuchung von Zellen am Muttermund und Gebärmutterhalskanal) zur regelmäßigen Untersuchung von Frauen ab 20 Jahren konnte die Anzahl der Gebärmutterhalskrebs-Erkrankungen und -Todesfälle um etwa 75 Prozent reduziert werden.11 Dennoch können Krebsvorstufen und Tumore durch die Untersuchung des Pap-Abstrichs übersehen werden. Mit dem HPV-Test kann die Mehrzahl dieser Erkrankungen nachgewiesen werden. In einer großen wissenschaftlichen Studie hatte eine von zehn Frauen, die positiv auf HPV 16 und/oder HPV 18 getestet wurde bereits eine Krebsvorstufe, obwohl das Pap-Ergebnis unauffällig war.12

Sprechen Sie Ihren Frauenarzt auf den cobas® HPV Test an

Lassen Sie bei Ihrem nächsten Frauenarzt-Besuch einen HPV- Test machen, so können Sie Ihr Risiko an Gebärmutterhalskrebs oder dessen Vorstufen zu erkranken, ermitteln lassen. Der Test gibt Ihnen Sicherheit und beruhigt, denn in den meisten Fällen ist das Ergebnis negativ und Ihr Risiko in nächster Zeit an einer Krebsvorstufe zu erkranken äußerst gering. Der cobas® HPV Test deckt die 14 Hochrisiko-HPV-Typen auf, und kann gleichzeitig die beiden gefährlichsten Typen, HPV 16 und HPV 18, einzeln nachweisen. So kann der Frauenarzt Ihr Risiko ermitteln und ggf. eine weitere diagnostische Abklärung in die Wege leiten.2

Erfahren Sie mehr über den cobas® HPV Test

Vorsorge

Gebärmutterhalskrebs-Vorsorge


Gebärmutterhalskrebs-Vorsorge

Zu einer aktiven Gebärmutterhalskrebs-Vorsorge gehören regelmäßige Untersuchungen beim Frauenarzt mittels Pap-Abstrich, HPV-Test und dem Nachweis von bestimmten Genprodukten (Biomarker). Diese Tests sind dafür entwickelt, dass der Frauenarzt Ihre Fragen zu Ihrer Gesundheit beantworten und die beste Vorsorge bieten kann.

...erfahren Sie mehr über die Screening-Methoden

Trotz Impfung an der Vorsorge teilnehmen

Die HPV-Impfung beugt einer Infektion mit bestimmten Hochrisiko-HPV-Typen vor, die im Zusammenhang mit der Entstehung von Gebärmutterhalskrebs stehen. Selbst wenn Sie geimpft sind, empfehlen Experten die regelmäßige Routine-Vorsorge, da Impfungen nicht vor allen krebsauslösenden HPV-Typen schützen.10

Besteht bei mir ein erhöhtes Risiko für Gebärmutterhalskrebs?

Der frühzeitige Nachweis der Vorstufen von Gebärmutterhalskrebs ist wichtig, da die Heilungschancen zu diesem Zeitpunkt noch besonders gut sind. Durch die Routine-Vorsorgeuntersuchung mittels Pap-Abstrich und dem Nachweis von Hochrisiko-HPV-Typen kann Ihr Frauenarzt Ihr Risiko überwachen.In Deutschland haben alle Frauen ab 20 Jahren einen Anspruch auf eine jährliche Vorsorgeuntersuchung mit dem Pap-Abstrich. Medizinische Behandlungsleitlinien für den Arzt empfehlen zudem ab dem 30. Lebensjahr in regelmäßigen Abständen einen HPV-Test durchzuführen. Die Art der Untersuchung und das entsprechende Intervall hängen von Ihrem Alter sowie Ihrer medizinischen Vorgeschichte ab.13     

Pap-Abstriche werden auf veränderte Zellen untersucht

Bevor es zu einer Krebserkrankung kommt, müssen sich die Zellen erst krankhaft verändern. Beim Pap-Abstrich werden Zellen des Gebärmutterhalses entnommen und im Labor auf solche krankhaften Veränderungen untersucht. Mit dieser Methode können zwar auffällige Zellen nachgewiesen werden, trotzdem bleiben viele Krebsvorstufen unerkannt.7,14

Der HPV-Nachweis kann Infektionen nachweisen, die zu krankhaften Veränderungen führen können. Der Pap-Abstrich kann diese Erkrankung übersehen.

Ein Pap-Abstrich allein reicht also nicht aus, um alle Erkrankungen des Gebärmutterhalses nachzuweisen. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass bei etwa der Hälfte aller Frauen mit einer Vorstufe von Gebärmutterhalskrebs der Pap-Abstrich unauffällig war.21 Ein HPV- Test dagegen weist die HPV-Typen nach, die zum Gebärmutterhalskrebs führen können. Der Frauenarzt bekommt also noch viel mehr Informationen, um Sie optimal zu versorgen und Ihre Fragen zu beantworten.12 Ihr Frauenarzt kann einen HPV-Test zeitgleich mit einem Pap-Abstrich durchführen lassen (als Co-Screening bezeichnet). Sprechen Sie Ihren Frauenarzt darauf an.

Auch beim HPV-Test gibt es Unterschiede

Nicht alle HPV-Tests sind gleich - sie unterscheiden sich durch verschieden Nachweismethoden und Ergebnisse:

  • Ein HPV-Test, mit der Aussage HPV positiv oder negativ für die Gesamtgruppe der Hochrisiko-HPV-Typen. Dieser kann allerdings nicht ermitteln, welcher Virus-Typ vorliegt.
  • Ein HPV-Test, der drei Ergebnisse in einem ausweist: Der cobas® HPV Test gibt Ihnen jeweils das Ergebnis positiv oder negativ für die beiden HPV-Typen mit dem höchsten Risiko, HPV 16 und HPV 18, zeitgleich mit der Gruppe 12 weiterer HPV-Typen. Neueste Internationale Behandlungsleitilnien favorisieren diese Art des HPV- Nachweises.2,15,16
  • Ein HPV-Test, der alle Hochrisiko-HPV-Typen einzeln ausweist. Aktuelle medizinische Behandlungsleitlinien sehen allerdings keinen Nutzen in den Einzelnachweisen, die über HPV 16 und HPV 18 hinausgehen.15

Erfahren Sie mehr über den cobas® HPV Test     

Was kann noch getestet werden?

Ziel der Gebärmutterhalskrebs-Vorsorge ist es, Frauen mit krankhaften Veränderungen zuverlässig zu erkennen und entsprechend zu behandeln, ohne dabei unnötige Eingriffe an gesunden Frauen vorzunehmen. Deshalb benötigt man einen Test, der bei Frauen mit einem auffälligen Befund zwischen Verdacht und tatsächlicher Erkrankung unterscheidet. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn ein HPV-Test positiv ausfällt und im Pap-Abstrich leichte Veränderungen zu erkennen sind.7 Der CINtec® PLUS Test verwendet die körpereigene Stoffe p16 und Ki-67 - sogenannte Biomarker - die in Krebszellen und deren Vorläufern vorkommen, um eben diese krankhaft veränderten Zellen deutlich sichtbar zu machen. So kann mit dem CINtec® PLUS Test abgeklärt werden, ob eine weitere Spezial-Untersuchung (Dysplasiesprechstunde) sinnvoll ist.

Erfahren Sie mehr über den CINtec® PLUS Test

Was passiert in der Dysplasiesprechstunde?

Sind auffällige Zellveränderungen entdeckt worden, sollte eine genauere Untersuchung erfolgen. In der sogenannten Dysplasiesprechstunde wird das auffällige Areal mit Jod- oder Essigsäure sichtbar gemacht und mit einer Scheidenlupe (Kolposkop) betrachtet. Das Auftragen der Essigsäure kann ein leichtes Brennen verursachen, ist aber im Allgemeinen nicht schmerzhaft. Wird etwas Gewebe entnommen (Biopsie), kann anhand der Diagnosestellung nach Untersuchung dieser Gewebeprobe eine ggf. notwendige Therapieentscheidung getroffen werden.16

  

Gebärmutterhalskrebs-Vorsorge


Ihr Besuch beim Frauenarzt

Sie sollten jährlich einen Termin mit Ihrem Frauenarzt vereinbaren. Während des Besuchs können Sie mit Ihrem Frauenarzt über Ihre individuellen Gesundheitsthemen sprechen und an der Vorsorgeuntersuchung teilnehmen.

...weitere Informationen für Sie

Nehmen Sie Ihre Gesundheitsvorsorge aktiv in die Hand

In jedem Lebensabschnitt einer Frau kann es zu Krankheiten kommen, die unter fachärztlicher Betreuung vermieden oder rechtzeitig erkannt werden können. Sie sollten daher jährlich einen Besuch bei Ihrem Frauenarzt einplanen. Neben der Gebärmutterhalskrebs-Vorsorge, steht Ihr Frauenarzt Ihnen auch bei einer Reihe weiterer Gesundheitsthemen kompetent zur Seite.

Denken Sie an Ihren nächsten Termin

Der jährliche Besuch bei Ihrem Frauenarzt unterstützt Sie dabei, gesund zu bleiben. Folgende Untersuchungen22 können Sie u.a. durchführen lassen:

  • Gebärmutterhalskrebs-Vorsorge (Pap-Zytologie und HPV- sowie ggf. Biomarker-Test)
  • Brustkrebsvorsorge
  • Nachsorge nach gynäkologischer Erkrankung
  • Chlamydien-Screening
  • Teeniesprechstunde
  • Empfängnisverhütung
  • Kinderwunschberatung
  • Mutterschaftsvorsorge
  • Schutzimpfungen
  • Diagnose und Therapie von Hormonstörungen
  • Behandlung und Beratung bei Harninkontinenz

Fragen Sie nach dem HPV-Test

Frauenärzten wird der Nachweis von HPV durch aktuelle Behandlungsleitlinien bei ihren Patientinnen empfohlen:

  • In regelmäßigen Abständen ab einem Alter von 30 Jahren beim unauffälligen Pap-Abstrich.
  • In jedem Alter beim Vorliegen einer der folgenden auffälligen Pap-Befunden: Einem unklaren Pap-Befund oder einer sogenannten leichten bis mäßigen Dysplasie (Zellveränderung), die zum ersten Mal auftritt. Hier ist eine Ausheilung noch am wahrscheinlichsten.7,13

Ganz gleich wann bei Ihnen ein HPV-Test durchgeführt wird, ein besonderes Augenmerk sollte immer auf den gefährlichsten Typen HPV 16 und HPV 18 liegen. Der cobas® HPV Test liefert Ihnen und Ihrem Frauenarzt unmittelbar die Information, ob HPV im Allgemeinen und HPV 16 sowie HPV 18 im Besonderen bei Ihnen nachweisbar ist. So wird Ihr Risiko bestimmt, aktuell bereits erkrankt zu sein, bzw. in den kommenden Jahren eine Krebsvorstufe zu entwickeln.

Erfahren Sie mehr über den cobas® HPV Test     

Wie kann der Arzt eine Krebsvorstufe erkennen?

Die meisten Infektionen mit HPV sind vorübergehend und daher unbedenklich.10 Der Biomarker-Test CINtec® PLUS hilft eine harmlose HPV-Infektion von einer bereits vorliegenden Krebsvorstufe zu unterscheiden. Dieser Test sorgt für Klarheit und unterstützt somit Ihren Frauenarzt in der Beurteilung eines positiven HPV-Tests sowie bei wiederholt leichten Zellveränderungen.

Erfahren Sie mehr über den CINtec® PLUS Test

cobas® HPV Test

Sichere Ergebnisse mit dem HPV-Test




Sichere Ergebnisse mit dem cobas® HPV Test

Habe ich eine HPV-Infektion? Die klare Antwort darauf gibt der cobas® HPV Test. Er liefert nicht nur sichere Ergebnisse im HPV-Nachweis, sondern unterscheidet zwischen den gefährlichsten Virustypen HPV 16 und HPV 18 und den übrigen Hochrisiko-HPV-Typen.

...erfahren Sie mehr über den cobas HPV Test 

Sicherheit mit dem cobas® HPV Test

Herkömmliche HPV-Tests weisen oftmals alle Hochrisiko-HPV-Typen als Gesamtergebnis nach. Da die Virustypen unterschiedlich gefährlich sind, kann Ihr Risiko nicht optimal eingeschätzt werden. Der cobas® HPV Test ist genauer und erkennt die einzelnen Hochrisiko-HPV-Typen, von denen das größte Risiko ausgeht Gebärmutterhalskrebs auszulösen - HPV 16 und HPV 18.2 So erhält Ihr Frauenarzt ein besseres Bild über Ihr Risiko. Zusammen mit Ihrer medizinischen Vorgeschichte und anderen Risikofaktoren kann Ihr Frauenarzt so die beste Entscheidung über Ihre weiteren Behandlungsschritte treffen.

Reicht der Pap-Abstrich nicht aus?

Wie wichtig der Nachweis auf Hochrisiko-HPV mit dem cobas® HPV Test ist, wurde bereits in einer medizinischen Studie (der ATHENA-Studie) mit 47.000 Teilnehmerinnen belegt. In dieser Studie zeigte sich, dass eine von zehn Frauen, die positiv auf HPV 16 oder 18 getestet wurde, bereits eine Vorstufe von Gebärmutterhalskrebs hatte - obwohl ihr Pap-Abstrich unauffällig war. Neben dem verlässlicheren Nachweis einer Erkrankung, ermöglicht der cobas® HPV Test zudem eine bessere Riskobewertung für Gebärmutterhalskrebs als ein Pap-Abstrich allein.12        

Warum sollte ich meinen Frauenarzt auf den cobas® HPV Test ansprechen?

Die meisten herkömmlichen HPV-Tests geben die Hochrisiko-Typen als ein Gesamtergebnis an - HPV positiv oder HPV negativ. Ohne den Einzelnachweis von HPV 16 und 18 ist es nicht möglich Ihr persönliches Risiko für Gebärmutterhalskrebs genauer einzuschätzen. Der cobas® HPV Test liefert die drei wichtigsten Ergebnisse in einem: Gesamtnachweis von 12 Hochrisiko-HPV-Typen und zusätzlich der Einzelnachweis für HPV 16 und HPV 18, den Virustypen mit dem höchsten Risiko.2

Wie kann ich mich mit cobas® HPV testen lassen?

Am besten sprechen Sie Ihren Frauenarzt beim nächsten Termin auf den cobas® HPV Test von Roche an. Ihr Arzt wird wissen, dass der Test ein Gesamtergebnis für 12 Hochrisiko-HPV-Typen und die HPV 16/18 Einzeltypisierung bietet.

Deckt meine Versicherung die Kosten für den cobas® HPV Test ab?

Bisher zahlen die Gesetzlichen Krankenkassen nur dann einen HPV- Test, wenn ein auffälliges Ergebnis des Pap-Abstrichs vorliegt. In der Regel übernehmen die Privaten Krankenversicherungen in Deutschland die Kosten für den HPV-Test auch bei unauffälligem Pap-Abstrich in der Vorsorge. Gesetzlich versicherte Frauen können den HPV- Test zur Gebärmutterhalskrebs-Vorsorge als individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) in Anspruch nehmen. Die Kosten dafür belaufen sich auf ca. 50 bis 80 Euro.

Wie wird der cobas® HPV Test durchgeführt?

Wie beim Pap-Abstrich wird mit Hilfe einer kleinen Bürste Zellmaterial vom Muttermund entnommen. Die Probe wird anschließend in einem Labor mittels eines sehr sensitiven, molekularbiologischen Testverfahrens (PCR) auf Humane Papillomviren untersucht.

                         

HPV 16 und 18

Was bedeutet mein Ergebnis?

Ein HPV-Test hilft Ihrem Frauenarzt, Ihr persönliches Risiko für Gebärmutterhalskrebs einzuschätzen. Bei einem negativen HPV Ergebnis können Sie sicher sein, dass Ihr Risiko, in den nächsten Jahren Krebs oder Krebsvorstufen zu entwickeln, äußerst gering ist. Ist das Ergebnis positiv, liegt zwar eine Infektion vor
aber nicht automatisch auch eine Erkrankung.

...weitere Informationen für Sie

Verstehen Sie was Ihr HPV- Ergebnis bedeutet

Gebärmutterhalskrebs kann durch regelmäßige Vorsorge vermieden werden. Aktuelle Studien haben gezeigt, dass die Kombination von Pap-Abstrich und HPV-Test die Sicherheit dieser Vorsorgeuntersuchungen deutlich verbessert.12 Der cobas® HPV Test weist das Erbmaterial von Hochrisiko-HPV-Typen in Abstrichen vom Muttermund nach. Außerdem bestimmt er die Virustypen mit dem höchsten Risiko für Gebärmutterhalskrebs - HPV 16 und HPV 18. Diese Information hilft Ihrem Frauenarzt dabei, Ihr persönliches Risiko für Gebärmutterhalskrebs besser einzuschätzen.

Mein HPV Ergebnis ist negativ...

...und mein Pap-Abstrich ist unauffällig - Was bedeutet das?

Ihr Risiko für Gebärmutterhalskrebs ist sehr gering. Da eine andauernde HPV-Infektion für die Entstehung von Gebärmutterhalskrebs notwendig ist, können Sie bei einem negativen HPV-Testergebnis davon ausgehen, dass es in den nächsten Jahren nicht zur Entwicklung von Krebs oder dessen Vorstufen kommen wird. Trotzdem sollten Sie mit Ihrem Frauenarzt Ihre weiteren regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen planen.

Mein HPV- Ergebnis ist negativ...

...und mein Pap-Abstrich zeigt Auffälligkeiten - Was bedeutet das?

Ihr Risiko für Gebärmutterhalskrebs ist sehr gering, da die Auffälligkeiten in Ihrem Pap-Abstrich höchstwahrscheinlich nicht von einer Infektion mit einen Hochrisiko-HPV-Typ stammen. Trotzdem sollten Sie weitere Schritte zur Abklärung des Ergebnisses mit Ihrem Frauenarzt besprechen. Möglich sind beispielsweise eine wiederholte Testung oder der Einsatz von Biomarkern (CINtec® PLUS Test).

Mein HPV- Ergebnis ist positiv - Was bedeutet das?

Ein positives HPV-Ergebnis ist kein Grund zur Beunruhigung. Es bedeutet lediglich, dass eine Infektion mit einem Hochrisiko-HPV-Typ vorliegt und nicht, dass Sie bereits an Gebärmutterhalskrebs oder einer Vorstufe erkrankt sind. In den meisten Fällen bildet sich eine solche Infektion wieder zurück. Ihr Frauenarzt wird sie jedoch nun engmaschiger untersuchen, denn ein positiver Befund zeigt an, dass bei Ihnen ein erhöhtes Risiko für diese Erkrankungen besteht. Ihr persönliches Risiko kann anhand der Virustypen (HPV 16, HPV 18, andere Hochrisiko-HPV-Typen) bestimmt werden. In einer abklärenden Untersuchung mittels Biomarker (CINtec® PLUS Test) sollte jetzt zwischen einer vorübergehenden Infektion und einer bestehenden Erkrankung unterschieden werden. Auf dieser Grundlage kann entschieden werden, ob Sie zur Dysplasie-Sprechstunde überwiesen werden sollten. 

Ist der cobas® HPV Test zuverlässig?

Ja. Der cobas® HPV Test basiert auf einem sehr genauen Nachweisverfahren (PCR) für Humane Papillomviren. Außerdem wurde der Test in einer medizinischen Studie (ATHENA-Studie) mit mehr als 47.000 Teilnehmerinnen überprüft. Die Ergebnisse der Studie bestätigen, dass der cobas® HPV Test zuverlässig Erkrankungen nachweist und eine bessere Risikobewertung für Gebärmutterhalskrebs bietet als ein Pap-Abstrich allein.12,17

Sprechen Sie mit Ihrem Frauenarzt über einen HPV-Test in Kombination zum jährlichen Pap-Abstrich.

CINtec® PLUS Test

HPV CINtec PLUS


Wie kann ich Zellveränderungen verlässlich abklären lassen?

Wenn Ihr Frauenarzt bei Ihnen eine Zellveränderung vermutet, dann kann er einen CINtec® PLUS Test durchführen lassen. Dabei wird das Vorhandensein zweier körpereigener Substanzen überprüft, die zusammen nur in Krebszellen oder deren Vorläufern vorkommen. So kann festgestellt werden, ob sich bei Ihnen bereits krankhafte Zellveränderungen entwickelt haben.

...lesen Sie mehr über den CINtec® PLUS Test

Verlässliche Abklärung mit CINtec® PLUS

Ziel der Gebärmutterhalskrebs-Vorsorge ist es, Frauen mit krankhaften Veränderungen zuverlässig zu erkennen und entsprechend zu behandeln, ohne dabei unnötige Eingriffe an gesunden Frauen vorzunehmen. Deshalb benötigt man einen Test, der bei Frauen mit einem auffälligen Befund zwischen Verdacht und tatsächlicher Erkrankung unterscheidet.16

Beim Pap-Abstrich werden die Zellen unter dem Mikroskop auf Auffälligkeiten untersucht. Dabei können krankhaft veränderte Zellen nicht immer eindeutig erkannt werden. Etwa ein Drittel aller Gebärmutterhalskrebsfälle tritt bei Frauen mit unauffälligem Pap-Abstrich auf, weil krankhaft veränderte Zellen übersehen wurden. Nur etwa die Hälfte aller Krebsvorstufen wird bei einem Pap-Abstrich erkannt.17,18
Der CINtec® PLUS Test verwendet körpereigene Stoffe - sogenannte Biomarker - die in Krebszellen und deren Vorläufern vorkommen, um eben diese krankhaft veränderten Zellen deutlich sichtbar zu machen.19,20
Bei positivem HPV- Test oder leichtgradigen Veränderungen im Pap-Abstrich kann so mit dem CINtec® PLUS Test abgeklärt werden, ob eine Überweisung zur Dysplasie-Sprechstunde sinnvoll ist.

Pap Färbung

Die im Test verwendeten Biomarker sind eng an die Entstehung von Gebärmutterhalskrebs gekoppelt. Sie können eingesetzt werden, um zu unterscheiden, ob es sich bei einem positiven HPV-Test um eine harmlose vorübergehende Infektion oder eine gefährliche andauernde Infektion handelt, die zur Entstehung von Gebärmutterhalskrebs führen kann. Deshalb ist der Test bestens zur Abklärung HPV- positiver Frauen geeignet; auch bei negativem Pap-Ergebnis.

Wurden beim Pap-Abstrich leichte Dysplasien festgestellt, ist das noch kein Grund zur Beunruhigung, denn nur bei etwa 15 bis 20 Prozent dieser Fälle liegt auch eine Krebsvorstufe vor. Deshalb ist es besonders wichtig, den gesunden Frauen unnötige Behandlungen zu ersparen und gleichzeitig die betroffenen Frauen zuverlässig zu identifizieren.
Der CINtec® PLUS Test hilft dabei, das weitere Vorgehen optimal zu gestalten.             

Warum sollte ich meinen Frauenarzt auf den CINtec® PLUS Test ansprechen?

Wenn bei Ihnen ein auffälliger Befund, also ein positiver HPV-Test oder eine leichte Dysplasie vorliegt, eignet sich der CINtec® PLUS Test zur weiteren Abklärung. So können Sie und Ihr Arzt sicher sein, dass keine Krebsvorstufen übersehen werden, Sie aber auch keine unnötigen Untersuchungen und Therapien über sich ergehen lassen müssen.

Wie kann ich mich mit CINtec® PLUS testen lassen?

Sprechen Sie Ihren behandelnden Frauenarzt auf den CINtec® PLUS Test von Roche an. Er kennt ihn eventuell auch als "Biomarkertest" oder "p16-Test".

Deckt meine Versicherung die Kosten für den CINtec® PLUS Test ab?

Ja, Ihre Versicherung übernimmt in der Regel die Kosten für diesen Test, sofern ein positiver Vorbefund vorliegt.

Wie wird der CINtec® PLUS Test durchgeführt?

Der Test wird mit demselben Probenmaterial durchgeführt wie der Pap-Abstrich oder HPV-Test. Es muss also lediglich ein Abstrich entnommen werden.

Fragen Sie bei einem auffälligen Befund Ihren Frauenarzt nach dem CINtec® PLUS Test.

                       

Gebärmutterhalskrebs Gewebe


Was bedeutet mein Ergebnis?

Bei einem negativen CINtec® PLUS Test können Sie beruhigt sein: Es wurden keine Krebsvorstufen entdeckt. Sollte das Ergebnis positiv sein, kann Sie Ihr Frauenarzt zur weiteren Abklärung im Rahmen einer Dysplasie-Sprechstunde überweisen.

...weitere Informationen für Sie

Verstehen Sie was das Ergebnis des CINtec® PLUS Tests bedeutet

Der CINtec® PLUS Test verwendet Biomarker, die in direktem Zusammenhang mit der Entstehung von Gebärmutterhalskrebs stehen. So kann unterschieden werden, ob es sich bei einem auffälligen Vorbefund um eine harmlose vorübergehende Zellveränderung bzw. HPV-Infektion handelt, oder ob eine HPV-Infektion bereits zu krankhaften Zellveränderungen geführt hat.19,20

Mein CINtec® PLUS Test ist negativ - trotz auffälligem Pap-Abstrich.  Was bedeutet das?

Bei Ihnen wurden keine Zellen gefunden, die auf eine Krebsvorstufe oder einen Tumor hinweisen. Sie können beruhigt sein und mit Ihrem Frauenarzt absprechen, wann die nächste Kontrolluntersuchung sinnvoll ist.

Mein CINtec® PLUS Test ist negativ aber mein HPV Test war positiv.  Was bedeutet das?

Man unterscheidet zwei Arten von HPV-Infektionen: vorübergehende und anhaltende Infektionen. Die vorübergehenden Infektionen heilen meist innerhalb von etwa sechs bis 24 Monaten ohne Folgeschäden ab. Eine solche Infektion liegt bei Ihnen höchstwahrscheinlich vor: Die HPV-Infektion, die durch den HPV-Test festgestellt wurde, hat nicht zu krankhaften Veränderungen der Zellen geführt. Im Gegensatz dazu heilen anhaltende HPV-Infektionen über Jahre nicht ab und können zu krankhaften Veränderungen in den Zellen führen. So entstehen Krebsvorstufen, aus denen sich nach Jahren Gebärmutterhalskrebs entwickeln kann. Zwischen der Infektion und der Entstehung eines Tumors bleibt also ausreichend Zeit um die Krebsvorstufen durch regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen zu erkennen.10

Mein CINtec® PLUS Test ist positiv. Was bedeutet das?

Ein positives CINtec® PLUS Ergebnis weist darauf hin, dass bei Ihnen krankhaft veränderte Zellen vorliegen. Es bedeutet nicht, dass Sie Krebs haben. Um festzustellen, ob bei Ihnen tatsächlich eine Krebsvorstufe vorliegt und wie weit diese fortgeschritten ist, sollten Sie Rücksprache mit Ihrem Frauenarzt halten. Nach einer Überweisung in die Dysplasie-Sprechstunde wird dort eine Lupenuntersuchung des Muttermundes (Kolposkopie) durchgeführt und gegebenenfalls eine Gewebeprobe entnommen (Biopsie). Erst dadurch kann eine endgültige Diagnose gestellt werden. Die Entwicklung von Gebärmutterhalskrebs schreitet sehr langsam voran und dauert häufig Jahre. Außerdem bilden sich viele Krebsvorstufen auch ohne therapeutischen Eingriff von selbst zurück. Frühzeitig erkannt bleibt also genug Zeit, um die Befunde genauer abzuklären und eine eventuelle Behandlung einzuleiten.16

Ist der CINtec® PLUS Test zuverlässig?

Ja. Der CINtec® PLUS Test wurde in klinischen Studien mit insgesamt mehr als 30.000 Teilnehmerinnen überprüft. Dabei konnte gezeigt werden, dass er verlässliche Ergebnisse liefert, eine höhere Zahl betroffener Frauen identifiziert als der Pap-Test und die Zahl unnötiger Eingriffe deutlich verringert.19,21

  

Weitere Infos

HPV Weitere Links und Downloads



Links & Downloads

Hier finden Sie weiterführende Links zum
Thema HPV und Gebärmutterhalskrebs sowie
ausgewählte Download-Inhalte.

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Weiterführende Links

Die Projektgruppe ZERVITA bietet umfassende und leichtverständliche Informationen über Gebärmutterhalskrebs und HPV ZERVITA
Außerdem können sich hier Mädchen und junge Frauen über HPV und die HPV-Impfung informieren  ZERVITA für Mädchen
Der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) bietet detaillierte Informationen rund um das Thema Gebärmutterhalskrebs und HPV sowie kompetente Ansprechpartner  Krebsinformationsdienst
Frauenärzte im Netz informieren über Gebärmutterhalskrebs und viele weitere Themen der Frauengesundheit  Frauenärzte im Netz
Das Infozentrum für Prävention und Früherkennung (IPF) informiert über Möglichkeiten der modernen Labormedizin, um die eigene Gesundheit zu schützen oder frühzeitig Gesundheitsrisiken entdecken zu können 

IPF Infozentrum für Prävention und Früherkennung

Informationen über die Therapie und Nachsorge bei der Diagnose Gebärmutterhalskrebs werden Ihnen von Roche Pharma zur Verfügung gestellt  Roche Pharma

Downloads 

Erfahren Sie im folgenden Informationsmaterial mehr über Gebärmutterhalskrebs und den cobas® HPV Test. Durch das Anklicken des Bildes startet der Download des PDF.

Gebärmutterhalskrebs & HPV

HPV-Glossar


Glossar

In dieser Übersicht werden wichtige Begriffe nochmals genauer erklärt.

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Glossar

 ATHENA-Studie Die klinische Studie ATHENA (Adressing THe Need for Advanced HPV Diagnostics) mit mehr als 47.000 Teilnehmerinnen hat gezeigt, dass der cobas® HPV Test zuverlässig Erkrankungen nachweist und eine bessere Riskobewertung für Gebärmutterhalskrebs bietet als ein Pap-Abstrich allein. 
 Biomarker Nachweis  Biomarker Nachweise (wie der CINtec® PLUS Test) nutzen körpereigene Substanzen, um frühzeitig höhergradige Krankheits-Vorstufen zu entdecken.  
 Biopsie  Bei Verdacht auf eine mögliche Zellveränderung und zur weiteren Abklärung wird eine so genannte Biopsie entnommen. Hierbei handelt es sich um die Entnahme einer Gewebeprobe, beispielsweise am Gebärmutterhals, um sie zu untersuchen. Eine Biopsie wird mit einer leichten lokalen Betäubung durchgeführt.   
 CINtec® PLUS  CINtec® PLUS überprüft das Vorhandensein zweier körpereigener Substanzen (Biomarker), die zusammen nur in veränderten Zellen des Gebärmutterhalses vorkommen.  
 cobas® HPV Test Der cobas® HPV Test weist Hochrisiko-HPV-Typen in Abstrichen vom Muttermund nach. Außerdem bestimmt er die Virustypen mit dem höchsten Risiko für Gebärmutterhalskrebs - HPV 16 und HPV 18. Diese Information hilft Frauenärzten dabei, das persönliche Risiko einer Patientin für Gebärmutterhalskrebs besser einzuschätzen.   
 Co-Screening  Die Kombination von Pap-Abstrich und HPV-Test wird als Co-Screening bezeichnet. Aktuelle Studien haben gezeigt, dass das Co-Screening die Vorsorge zum Gebärmutterhalskrebs deutlich verbessert.  
 Dysplasie  Bei Dysplasien handelt es sich um Gewebeveränderungen, die durch auffällige Zellen gekennzeichnet sind.  
 Dysplasie-Sprechstunde Nach einem auffälligen Vorbefund werden in einer Dysplasie-Sprechstunde weitere abklärende Untersuchungen (z.B. eine Kolposkopie) durchgeführt.  
 Feigwarzen  Feigwarzen sind Warzen im Genitalbereich, die fast immer durch die Niedrigrisiko-Typen von HPV ausgelöst werden.   
 Gebärmutter(hals) Die Gebärmutter, auch Uterus genannt, ist der Teil der weiblichen Geschlechtsorgane, in dem sich während der Schwangerschaft der Fötus entwickelt. Sie besteht aus dem Gebärmutterkörper und dem schmaleren Gebärmutterhals (Zervix), der in die Vagina übergeht.  
 Gebärmutterhalskrebs Der Gebärmutterhalskrebs wird auch als Zervixkarzinom bezeichnet. Es handelt sich dabei um einen Tumor, der sich im Gebärmutterhals entwickelt. 
 Hochrisiko-HPV Eine andauernde Infektion mit sogenannten Hochrisiko-HPV-Typen kann zur Entwicklung von Krebsvorstufen und in seltenen Fällen zu Gebärmutterhalskrebs führen. 
 HPV  Siehe Humane Papillomviren 
 HPV 16 und 18 HPV 16 und HPV 18 sind die beiden Hochrisiko-HPV-Typen, von denen das größte Risiko ausgeht, Gebärmutterhalskrebs auszulösen.  
 Humane Papillomviren  Humane Papillomviren (HPV) sind Viren, die sehr häufig vorkommen und durch Hautkontakt, insbesondere beim Geschlechtsverkehr, übertragen werden. Es ist davon auszugehen, dass bis zum 50. Lebensjahr etwa 80 Prozent aller Frauen und Männer mindestens einmal mit HPV infiziert waren.  
 Klinische Studien  Klinische Studien überprüfen Medikamente oder medizinische Tests auf ihre Wirksamkeit und Sicherheit. 
 Kolposkop  Das Kolposkop ist eine spezielle Lupe für gynäkologische Untersuchungen der Scheide und des äußeren Muttermundes. Wie bei einem Mikroskop beleuchtet und vergrößert das Kolposkop den zu untersuchenden Bereich. Es hilft dem Gynäkologen Veränderungen zu erkennen, die er mit bloßem Auge nicht sehen kann. 
 Kolposkopie  Bei der Kolposkopie wird der Muttermund mit einer speziellen Lupe (siehe Kolposkop) untersucht. Der Gynäkologe trägt dafür mit einem Tupfer Essigsäure und Iodlösung auf den zu untersuchenden Bereich auf. Das Iod kann sich bei gesunden Zellen ungehindert verbreiten und färbt sie braun. Bei Zellveränderungen bleibt diese Färbung aus. Werden Auffälligkeiten entdeckt und der Arzt entscheidet sich für eine weitere Abklärung, kann auch eine Biopsie entnommen werden. 
 Krebsvorstufen  Eine Krebsvorstufe ist eine fortgeschrittene Zellveränderung, die sich zu Krebs entwickeln kann. 
 Leitlinien  Medizinische Leitlinien werden entwickelt, um die Behandlungsentscheidung von Ärzten in verschiedenen Situationen zu unterstützen. Sie sind nicht bindend.  
 Niedrigrisiko-HPV  Die Niedrigrisiko-Typen von HPV sind hauptsächlich an der Entstehung von Feigwarzen im Genitalbereich beteiligt.  
 Pap-Abstrich  Der Pap-Abstrich ist ein Verfahren zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs. Es wird dabei ein Zellabstrich vom Muttermund und Gebärmutterhals entnommen, der mikroskopisch auf veränderte Zellen untersucht wird.  
 PCR  Die Polymerase Kettenreaktion (PCR) ist ein hochsensitives Nachweisverfahren, welches im Labor angewendet wird. Der cobas® HPV Test nutzt es um Humane Papillomviren zuverlässig nachzuweisen.  
 Screening Siehe Vorsorge  
 STIKO Die Ständige Impfkomission (STIKO) entwickelt Impfempfehlungen für die notwendigen Schutzimpfungen.  
 Uterus Siehe Gebärmutter 
 Virustypen Es sind mehr als 100 verschiedene Typen Humaner Papillomviren bekannt, von denen etwa die Hälfte den Genitalbereich infiziert. Diese Viren lassen sich wiederum in zwei Gruppen unterteilen: Niedrigrisiko und Hochrisiko-HPV-Typen. 
 Vorsorge Bei Vorsorgeuntersuchungen werden auch gesunde Frauen in einem bestimmten Zeitabstand untersucht. Ziel ist es dabei, Frauen mit krankhaften Veränderungen zuverlässig zu erkennen und entsprechend zu behandeln, ohne dabei unnötige Eingriffe an gesunden Frauen vorzunehmen. Gebärmutterhalskrebs kann durch regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen vermieden werden. 
 Zervix Siehe Gebärmutterhals 
 Zervixkarzinom Siehe Gebärmutterhalskrebs 

Quellen

  1. Seiten der WHO zum Thema Gebärmutterhalskrebs
  2. cobas® 4800 HPV Test US Packungsbeilage. April 2011
  3. Raybould R et al., The Open Clinical Cancer Journal, 2011, 5,1-7.
  4. Seite des Krebsinformationsdienstes zum Thema Gebärmutterhalskrebs
  5. Krebsdaten zum Gebärmutterhalskrebs
  6. Saslow D, Solomon D, Lawson HW, et al. American Cancer Society, American Society for Colposcopy and Cervical Pathology, and American Society for Clinical Pathology screening guidelines for the prevention and early detection of cervical cancer. CA: A Cancer Journal for Clinicians. 2012;62(3): 147-172.
  7. Seite des Krebsinformationsdienstes zum Thema Gebärmutterhalskrebs-Früherkennung
  8. Seiten des "Centers for Disease Control & Prevention"
  9. Die Empfehlungen der STIKO auf den Seiten des Robert-Koch Instituts
  10. Seite des Krebsinformationsdienstes zum Thema Risikofaktoren
  11. Seiten des "National Cancer Institute"
  12. Wright TC Jr, Stoler MH, Sharma A, et al. Evaluation of HPV-16 and HPV-18 genotyping for the triage of women with high-risk HPV+ cytology-negative results. Am J Clin Pathol. 2011;136(4):578-586.
  13. Seiten der Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG)
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  16. Seiten des Krebsinformationsdienstes zu Krebsvorstufen
  17. Wright TC Jr, Stoler MH, Behrens CM, Apple R, Derion T, Wright TL. The ATHENA human papillomavirus study: design, methods, and baseline results. Am J Obstet Gynecol 2012; 206(1):46.e1-46.e11.
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