Unauffällige Zytologie

Pap-Zytologie eines zervikalen Abstrichs

Eine unauffällige Zytologie
schließt ein Zervixkarzinom
nicht aus

Die Bedeutung der Pap-Zytologie
für das Zervixkarzinom ändert sich.
Neue Strategien für eine verbesserte
Patientenvorsorge werden benötigt.

Neue Strategien werden benötigt

Anteil invasiver Zervixkarzinome bei Frauen mit unauffälligem Pap-Test

Die Möglichkeiten der alleinigen Pap-Zytologie im Zervixkarzinom-Screening sind limitiert. Eine unauffällige Zytologie schließt nicht immer ein Zervixkarzinom aus.

Bis zu einem Drittel der Zervixkarzinome treten bei Frauen auf, die am Screening teilnehmen und eine unauffällige Zytologie haben.1,2

Das zytologische Screening, einschließlich der Flüssigkeits-basierten Technologien, konnte die Inzidenz und Mortalitätsrate des Zervixkarzinoms signifikant reduzieren.3 Die Pap-Zytologie hat zwar eine hohe Spezifität, aber im Vergleich zur HPV-Testung eine nur mäßige Sensitivität. Dies führt dazu, dass hochgradige Erkrankungen bei Patientinnen übersehen werden.1,2,4

Neue Strategien im Screening und der Triage sind notwendig, um Patientenvorsorge auf dem höchsten Niveau bieten zu können sowie unnötige Behandlung von Frauen, die nicht direkt erkrankt sind zu vermeiden. 

Klinische Studien sprechen für ein primäres Zervixkarzinom-Screening unter Einbeziehung der hrHPV-Testung.5

Referenzen

  1. Leyden et al. Cervical cancer in women with comprehensive health care access: attributable factors in the screening process. J Natl Cancer Inst 2005; 97 (9): 675-683.
  2. Andrae et al. Screening-preventable cervical cancer risks: evidence from a nationwide audit in Sweden. J Natl Cancer Inst 2008; 100 (9): 622-629.

  3. Saslow et al. American Cancer Society, American Society for Colposcopy and Cervical Pathology, and American Society for Clinical Pathology screening guidelines for the prevention and early detection of cervical cancer. Am J Clin Pathol 2012; 137 (4): 516-542.
  4. Whitlock et al. Liquid-based cytology and human papillomavirus testing to screen for cervical cancer: a systematic review for the U.S. Preventive Services Task Force. Ann Intern Med 2011; 155 (10): 687-697.
  5. Rijkaart et al. Human papillomavirus testing for the detection for high-grade cervical intraepithelial neoplasia and cancer: final results of the POBASCAM randomized controlled trial. Lancet Oncol 2012; 13 (1): 78-88.